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Streuobstwiese an der Universität: Kostenlose Äpfel für alle

Streuobstwiese an der Universität: Kostenlose Äpfel für alle

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) hat an der Universität Trier eine Streuobstwiese angelegt. Unterstützt bei diesem Projekt hat ihn der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Trier. "Wir sind alle sehr glücklich. Die Zusammenarbeit mit dem Asta hat sehr gut funktioniert. Auch der Bürgerservice hat uns mit seinem Fachwissen super unterstützt", sagt Andrea Kockler. Die Leiterin des Regionalbüros des Bunds für Umwelt und Naturschutz Trier-Saarburg ist sichtlich erleichtert beim Abschluss des gemeinsamen Projekts: Zusammen mit dem Asta und dem Bürgerservice hat der BUND eine Streuobstwiese am Kleeberg zwischen Campus I und Campus II geschaffen.
Die Initiative dazu ging vom Ökologiereferenten des Asta, David Ullrich, aus. Er hatte die Idee, dass viele Studenten, die zwischen den beiden Standorten pendeln, mit einer Streuobstwiese viel mehr Aufenthaltsqualität hätten. "Wir waren sofort davon begeistert.", erzählt Andrea Kockler.
Allerdings war die Umsetzung zu Beginn nicht einfach. Die Garten-Experten der Universität waren zunächst skeptisch, weil man eine Streuobstwiese regelmäßig pflegen muss. "Nachdem wir vom BUND allerdings zusicherten, uns regelmäßig um die Pflege zu kümmern, waren sie einverstanden", sagt Kockler. Finanziert wird die Streuobstwiese vom Asta. Einerseits wird mit dem Projekt die zuvor brach liegende Fläche aufgewertet. Anderseits können sich alle Vorbeispazierenden an den Früchten bedienen. "Das ist kostenlos und somit nicht nur ein ökologisches, sondern vor allem ein soziales Projekt. Hier kann sich jeder aufhalten und Äpfel pflücken. Gerade das macht uns besondere Freude", sagt Kockler. "Wir möchten damit vermitteln, dass Naturschutz keine Einschränkung darstellt, sondern dass es einfach Spaß macht. Jeder ist auf der Streuobstwiese willkommen." mao