Student forscht über Opfer der SED

Student forscht über Opfer der SED

Zu ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstag, 1. Juni, lädt die Weimar-Gesellschaft ein. Ansgar Borbe informiert dann über seine Abschlussarbeit an der Uni Trier zum Thema "Die Zahl der Opfer des SED-Regimes".

Trier. (red) Andreas Borbe spricht im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Weimar-Gesellschaft Trier, die am Dienstag, 1. Juni, um 19 Uhr im Hotel Deutscher Hof, Südallee 25, in Trier stattfindet zum Thema "Die Zahl der Opfer des SED-Regimes".

Haupttagesordnungspunkte der Versammlung sind die Rechenschaftsberichte sowie Neuwahlen des Vorstands und ein Überblick über das Jahresprogramm 2010. Für August hat die Gesellschaft eine Reise nach Weimar geplant.

Der gebürtige Rostocker Ansgar Borbe hat in seiner Abschlussarbeit "Die Zahl der Opfer des SED-Regimes" im Fach Geschichte an der Universität Trier eine erste Opfer-Gesamtbilanz erstellt. Bode informiert in seinem Vortrag über Welche Arten von die Opfergruppen von Hingerichteten über Inhaftierte bis zu Enteigneten. "Das Thema ist auch 20 Jahre nach dem Mauerfall schlecht erforscht gewesen", erklärt Borbe seine Beweggründe für die Wahl seines Abschlussthemas. "Bisher gab es noch keine Gesamtbilanz, deshalb habe ich eine solche Aufstellung gemacht". Er hat Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Trier und Bordeaux studiert. Die Abschlussarbeit Borbes ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen erschienen.

Mehr Informationen gibt es bei der ersten Vorsitzenden der Weimar-Gesellschaft, Elisabeth Ruschel, Telefon 0651/34747, Fax 0651/9933637.

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