Südbad-Sanierung rückt näher

Die angestrebte Sanierung des Südbads in Trier nimmt konkrete Formen an. Am Donnerstagabend sind die Fraktionen des Stadtrats in nicht-öffentlicher Sitzung des Dezernatsausschusses II umfassend über das Projekt informiert worden.

Trier. Wie der für das Projekt zuständige Dezernent Georg Bernarding am Freitag auf TV-Anfrage mitteilte, stellte die Verwaltung im Ausschuss die bereits am Montag im Stadtvorstand beschlossene Vorlage für die Stadtratssitzung vor. In ausführlichen Vorträgen erläuterten auch Experten des Landesrechnungshofes, der Landes-Entwicklungsstelle und der Bundes-Task-Force für PPP-Projekte (PPP = Zusammenarbeit öffentlicher Träger mit privaten Unternehmen) Details zu dem sehr komplizierten Verfahren der Sanierung. Die Berater nahmen ebenfalls Stellung, unter anderem zu Rechtsfragen. Mehr als zwei Stunden lang wurde im Ausschuss diskutiert.

Fraktionen haben zwei Wochen Zeit zur Beratung



Fakt ist: Es liegt laut Bernarding "ein qualifiziertes Angebot eines Bieters vor". Dieser sei ein ausgewiesener, bundesweit aktiver Fachmann im Bäderbau. Die Abstimmung mit der Denkmalpflege sei erfolgt. Auch mit dem Finanzamt sei gesprochen worden. Der Bürgermeister geht davon aus, dass auch der Landesrechnungshof, der sich zu Beginn kritisch geäußert hatte, "das vorliegende Angebot nicht als unwirtschaftlich bezeichnen wird".

Die Fraktionen haben nun knapp zwei Wochen Zeit zur Beratung. "Bei Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung", sagt Georg Bernarding. Änderungen könnten jederzeit noch eingearbeitet werden.

Im Stadtrat werden am 25. September zwei Vorlagen der Verwaltung zur Südbad-Sanierung auf dem Tisch liegen, eine öffentliche und eine nicht-öffentliche. Letztere wird Vertragsdetails beinhalten. "Wir machen so viel wie möglich öffentlich", versichert der Bürgermeister.