Synode: Bistum Trier startet Anhörung

Kirche : Synode: Bistum startet Anhörung

Über 5000 Gremienmitglieder haben sich bei 34 Informationsveranstaltungen im Bistum Trier zum Stand der Synodenumsetzung informiert.

Generalvikar Ulrich von Plettenberg, der gemeinsam mit den Weihbischöfen, den Frauen und Männern aus der Bistumsleitung sowie dem Synodenbüro die Veranstaltungen gestaltet hat, freut sich über das große Interesse: „Wir haben mehr als die Hälfte der Gremienmitglieder in unserem Bistum erreicht.“ Die Veranstaltungen dienten der Vorbereitung der kirchenrechtlich vorgesehenen Anhörungsphase zur territorialen Gliederung des Bistums, zu Struktur und Arbeitsweise der Gremien und Organe, zum Vermögensübergang und zur Vermögensverwaltung.

Die Reaktionen seien vielfältig, erklärt der Generalvikar: „Oft habe ich gehört: Lasst uns endlich aufbrechen, wir sind bereit dazu.“ Aber auch kritische Stimmen bis hin zur Ablehnung der gesamten Reformpläne habe es gegeben. „Es macht mich nachdenklich zu sehen, dass viele Menschen noch sehr in den alten Strukturen und den bisherigen Denkweisen ‚verhaftet‘ sind. Es fällt manchen schwer, die Perspektivwechsel der Synode mitzuvollziehen.“

Mit dem Versand des Entwurfs für das „Erste Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 bis 2016“ und den dazugehörigen Materialien sei nun die Anhörungsphase gestartet.

Stellungnahmen können bis 31. Mai abgegeben werden. Parallel würden die Planungen laufen, um die Pfarreien startbereit zu machen, teilt das Bistum mit: „Wir konkretisieren die Bedarfe an Ausstattung und Infrastruktur für die Verwaltung und arbeiten an den Geschäfts- und Wahlordnungen.“ Außerdem werde die inhaltliche Arbeit fortgesetzt, etwa zu Liturgie, Katechese, geistliche Zentren, missionarischen Teams oder Inklusion.

Infos: www.bistum-trier.de/anhoerung

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