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Szenen eines Geburtstags: Trier feiert Karl Marx

Karl Marx : Szenen eines Geburtstags

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Auf vielfältige Art haben Menschen am Samstag den 200. Geburtstag des Philosophen Karl Marx gewürdigt. Viele wollten einfach nur bei tollem Wetter feiern, andere nutzten die Aufmerksamkeit, um auf ihre Anliegen hinzuweisen.

Deshalb zeigen wir Ihnen auf dieser Bilderseite eine bunte Mischung des Trubels in Trier.

 Lea Hengstermann (links) und Andrea Neitzel machen es sich mit ihrem Imbiss gemütlich beim Bürgerfest auf dem Simeonstiftplatz.
Lea Hengstermann (links) und Andrea Neitzel machen es sich mit ihrem Imbiss gemütlich beim Bürgerfest auf dem Simeonstiftplatz. Foto: Benedikt Laubert
 Der 5. Mai ist nicht nur Marx-Geburtstag, er gilt seit Jahren in ganz Europa als Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Trierer Behindertenbeirat nutzte ihn zu einer originellen Aktion. Auf dem Hauptmarkt enthüllte er ein vergoldetes Klosett. „Gewidmet ist dieses Denkmal den vielen Menschen, die in Trier keine behindertengerechte Toilette finden können“, erläutert der Behindertenbeauftragte Gerd Dahm. Das Goldklo soll als „mobiles Denkmal“ künftig öfter zum Einsatz kommen. Dahm: „Wir werden es immer wieder dort aufstellen, wo wird das Gefühl haben, dass Behinderte wieder mal vergessen werden. Zum Beispiel im Brunnenhof des Simeonstifts.“ 
Der 5. Mai ist nicht nur Marx-Geburtstag, er gilt seit Jahren in ganz Europa als Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Trierer Behindertenbeirat nutzte ihn zu einer originellen Aktion. Auf dem Hauptmarkt enthüllte er ein vergoldetes Klosett. „Gewidmet ist dieses Denkmal den vielen Menschen, die in Trier keine behindertengerechte Toilette finden können“, erläutert der Behindertenbeauftragte Gerd Dahm. Das Goldklo soll als „mobiles Denkmal“ künftig öfter zum Einsatz kommen. Dahm: „Wir werden es immer wieder dort aufstellen, wo wird das Gefühl haben, dass Behinderte wieder mal vergessen werden. Zum Beispiel im Brunnenhof des Simeonstifts.“  Foto: Trierischer Volkstreund/Roland Morgen
 Die Sekte Falun Gong protestiert anläßlich des Aufenthaltes einer Delegation der chinesischen Regierung in Trier vor der Porta gegen die Verfolgung in ihrem Heimatland.
Die Sekte Falun Gong protestiert anläßlich des Aufenthaltes einer Delegation der chinesischen Regierung in Trier vor der Porta gegen die Verfolgung in ihrem Heimatland. Foto: Friedemann Vetter
 Jetzt hat das Ampelmännchen einen Namen. Die Gewinner des Namenswettbewerbs zeigen ihre hochdeutsche und Trierer Version: Bernhard Schwickerath (links) nennt es Marx-Mänchen, bei Klaus Otto heißt es Marx-Männchi.
Jetzt hat das Ampelmännchen einen Namen. Die Gewinner des Namenswettbewerbs zeigen ihre hochdeutsche und Trierer Version: Bernhard Schwickerath (links) nennt es Marx-Mänchen, bei Klaus Otto heißt es Marx-Männchi. Foto: Benedikt Laubert
 Zum Geburtstags-Kaffee gehört ein Kuchen. Der, den die Interessengemeinschaft Karl-Marx-Viertel am Samstag zum kostenlosen Verzehr anbot, maß stolze zwei Quadratmeter. Gefeiert wurde auf dem frisch eingeweihten Platz an der Einmündung Jüdemer-/Karl-Marx-Straße.
Zum Geburtstags-Kaffee gehört ein Kuchen. Der, den die Interessengemeinschaft Karl-Marx-Viertel am Samstag zum kostenlosen Verzehr anbot, maß stolze zwei Quadratmeter. Gefeiert wurde auf dem frisch eingeweihten Platz an der Einmündung Jüdemer-/Karl-Marx-Straße. Foto: Trierischer Volksfreund/Roland Morgen
 Die Stufen am Sockel der Marx-Statue laden aber auch ein zur heldenhaften Pose fürs Urlaubsfoto...
Die Stufen am Sockel der Marx-Statue laden aber auch ein zur heldenhaften Pose fürs Urlaubsfoto... Foto: Benedikt Laubert
 Andreas Sittmann (links) legt am Karl-Marx-Geburtstag einen musikalischen Hattrick hin. Morgens ist er als Bänkelsänger in der Fußgängerzone unterwegs,  mittags spielt er mit seiner Band „Kumpanen“ beim Bürgerfest auf dem Simeonstiftplatz, und am späten Nachmittag gibt er dem SPD-Weinfest den passenden musikalischen Rahmen. Mit Bassist Werner Schlöder (rechts) und weiteren Musikern aus den Bands Rambling Rovers und Gold Rush spielt er auf dem Kornmarkt.
Andreas Sittmann (links) legt am Karl-Marx-Geburtstag einen musikalischen Hattrick hin. Morgens ist er als Bänkelsänger in der Fußgängerzone unterwegs,  mittags spielt er mit seiner Band „Kumpanen“ beim Bürgerfest auf dem Simeonstiftplatz, und am späten Nachmittag gibt er dem SPD-Weinfest den passenden musikalischen Rahmen. Mit Bassist Werner Schlöder (rechts) und weiteren Musikern aus den Bands Rambling Rovers und Gold Rush spielt er auf dem Kornmarkt. Foto: Trierischer Volksfreund/Roland Morgen
 Ist Trier jetzt das neue Chemnitz? Unbekannte haben das Ortseingangsschild in Trier-Pallien mit Karl-Marx-Stadt überklebt. Auch an anderen Stellen der Stadt wurden solche Aufkleber gesichtet.
Ist Trier jetzt das neue Chemnitz? Unbekannte haben das Ortseingangsschild in Trier-Pallien mit Karl-Marx-Stadt überklebt. Auch an anderen Stellen der Stadt wurden solche Aufkleber gesichtet. Foto: TV/Rebecca Schaal
 Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx wird auch der Xiamen-Garten auf dem Petrisberg gemeinsam mit den chinesischen Gästen eingeweiht. 
Anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx wird auch der Xiamen-Garten auf dem Petrisberg gemeinsam mit den chinesischen Gästen eingeweiht.  Foto: Friedemann Vetter
 Alfons Mertz (links) wird künftig öfter mit der neuen Statue zu tun haben. Als Gästeführer nimmt er sie als prominenten Punkt in sein Programm auf. Jetzt gibt es aber erst mal Pommes am Stand von Michael Köbler, denn: Geburtstag feiern macht hungrig.
Alfons Mertz (links) wird künftig öfter mit der neuen Statue zu tun haben. Als Gästeführer nimmt er sie als prominenten Punkt in sein Programm auf. Jetzt gibt es aber erst mal Pommes am Stand von Michael Köbler, denn: Geburtstag feiern macht hungrig. Foto: Benedikt Laubert
 Wenn man schon mal in Trier ist, kann man sich ja gleich so richtig mit Souvenirs eindecken: Die Tourist-Information freut sich über viel Betrieb.
Wenn man schon mal in Trier ist, kann man sich ja gleich so richtig mit Souvenirs eindecken: Die Tourist-Information freut sich über viel Betrieb. Foto: Benedikt Laubert

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