Täglich Trier: Prost

Ob man mit Pilsner Urquell anstößt oder mit Beck’s, mit Corona, Stella Artois oder Budweiser – das Bier kommt bald alles aus einem einzigen Konzern. Darüber wird heute sicherlich auch in Trier diskutiert. Beim Bier versteht sich.


In dieser Woche wurde die Mega-Fusion von Anheuser Busch Inbev und SABMiller bekannt, also die Hochzeit zwischen den beiden größten Bierkonzernen der Welt. Jedes dritte Bier wird, falls die Wettbewerbshüter nicht einschreiten, also bald aus den Zapfhähnen dieses Konzerns fließen.
Dem Trend, dass solche weltweit agierenden Braukonzerne noch weiter wachsen, steht ein lokaler Trend entgegen: immer mehr kleine Brauereien kommen auf den Markt, haben oft nur einen sehr lokalen Markt, machen dafür aber Biere, die jenseits des breiten Massengeschmacks sind. Auch in Trier hat sich in dieser Hinsicht dank Kraftbräu und Petrisbräu ja einiges getan. Wer sich davon überzeugen will, was es hier in der Region an Brauerei-Innovationen mittlerweile gibt und wie vielfältig die sogenannte Craft-Bier-Szene mittlerweile ist, der sollte sich heute (ab 16 Uhr) und morgen (ab 15 Uhr) beim zweiten Trierer Bierfestival im Blesiusgarten in Olewig umsehen. Dort sind 14 Brauer mit 100 Biersorten zu Gast.