TÄGLICH TRIER

Sterben, Tod, Trauer, Gedenken: Dieses Themenfeld gehört zu den sensibelsten und emotionalsten überhaupt. Wann immer die Kommunalpolitik sich in dem Bereich einschaltet, drohen die Wellen hoch zu schlagen.

Auch die Stadt Trier hat schon viele heiße Diskussionen über Friedhöfe erlebt. Das überrascht nicht, wenn notwendige finanzielle Überlegungen auf starke persönliche Empfindungen treffen, die auf ein Bewahren des Status quo zielen. Doch damit ist es nicht getan. Die gesamte Bestattungskultur befindet sich in einem rasanten Umbruch, wird individueller. Das hängt maßgeblich, aber nicht nur, mit dem deutlichen Trend zur Urne zusammen. St. Michael in Trier-Mariahof zeigt seit 2009 mit der Urnengruft unter der Pfarrkirche eine von vielen denkbaren Varianten. Friedwälder gehören dazu. Auch Trier wird seine Friedhöfe weiterentwickeln müssen. Darum dreht sich eine Diskussion mit Experten und Bürgern auf Einladung der CDU-Stadtratsfraktion am heutigen Montag. Beginn ist um 19 Uhr im Postillion Trier, Herzogenbuscher Straße 1 - gleich gegenüber dem Hauptfriedhof. "Täglich Trier" - hier lesen Sie, was wichtig ist in der Moselstadt, was ansteht, worüber die Menschen sprechen. Diskutieren Sie mit: www.volksfreund.de/taeglich