Täglich Trier
Trier gilt bekanntermaßen als die Römerstadt nördlich der Alpen. Die Weltkulturerbestätten zeugen von der großen Vergangenheit.
Doch Menschen lebten hier schon viel früher. So fanden Archäologen des Rheinischen Landesmuseums jüngst bei Grabungen im Zuge des Moselschleusenbaus in Trier Siedlungszeugnisse der Bronzezeit, die von etwa 2200 bis 800 vor Christus reicht, und der danach folgenden Eisenzeit. Die wiederum umfasst einen Zeitraum von etwa 800 vor Christus bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert. Zurück nach Trier: Aus den gefundenen Bronzezeit-Dokumenten gewinnen die Wissenschaftler des Landesmuseums wertvolle Erkenntnisse für das Siedlungsgeschehen im Moseltal insgesamt. Doch die alten Römer dürfen natürlich in Trier nie fehlen. So stießen die Archäologen auf ein römisches Gräberfeld einer kleinen Siedlungsgemeinschaft vor dem damaligen Stadtgebiet. Sie erwarten sich wichtige Aufschlüsse über die Beziehungen zwischen Stadt und Umfeld. Am heutigen Montag stellt das Landesmuseum nun seine Funde vor. Mehr darüber lesen Sie morgen im Trierischen Volksfreund. "Täglich Trier" - hier lesen Sie, was wichtig ist in der Moselstadt, was ansteht, worüber die Menschen sprechen. Diskutieren Sie mit: www.volksfreund.de/taeglich