Täglich Trier

Der Zuschauerraum ist regelmäßig gut gefüllt. Kein Wunder: Was den Beobachtern dieses Prozesses geboten wurde, war schließlich wie die Handlung eines Krimis.

Aber es ist das ganz reale Leben, und viele im Zuschauerraum des Landgerichts sind Freunde und Bekannte, entweder des Täters oder des Opfers. Nach auf den Tag genau drei Monaten endet heute voraussichtlich der Prozess um den tödlichen Schuss am 7. März in einer Trierer Kleingartenkolonie. Ursprünglich sollte das Urteil schon früher fallen, doch das Gericht hat sich die nötige Zeit für die genaue Untersuchung der Todesumstände genommen. Der Schuss im Kleingarten war der traurige Höhepunkt eines Nachbarschaftsstreits, der sich über Jahre entwickelt hatte. Ein 61-jähriger Mann tötete seinen 68-jährigen Nachbarn mit einem Schuss aus einem Kleinkalibergewehr. Daran, dass er die Tat begangen hat, gibt es keinen Zweifel, denn er hat gestanden. Die Beweisaufnahme drehte sich eher darum, ob er schuldfähig ist oder krank - was beim Strafmaß einen erheblichen Unterschied ausmachen kann. Täglich Trier - hier lesen Sie, was wichtig ist in der Moselstadt. <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/taeglich" class="more" text="www.volksfreund.de/taeglich"%>