Täglich Trier

Der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster verabschiedet sich heute als Vorsitzender seiner Partei in der Stadt Trier (Parteitag ab 9.30 Uhr im IHK Tagungszentrum). Mit seinen guten Drähten nach Berlin wird er der Partei natürlich weiter zur Verfügung stehen, aber eben nicht mehr als Chef der Partei.

Seine Bilanz wird vermutlich überwiegend positiv ausfallen - auch wenn das nicht uneingeschränkt gilt. Die CDU ist nach wie vor bei Bundestagswahlen und bei Kommunalwahlen die stärkste Partei in der Stadt. Bei den Bundestagswahlen kann sich Kaster das maßgeblich selbst auf die Fahne schreiben, hat er doch gleich dreimal eindrucksvoll das Direktmandat errungen. Trotz der Stärke der Partei hat es aber bei der entscheidenden kommunalen Wahl im vergangenen Jahr haarscharf nicht gereicht, eine CDU-Kandidatin zur Oberbürgermeisterin zu machen. Das war sicher mit ein Anlass dafür, dass Kaster nun in diesem Jahr den Vorsitz weitergibt. Dass es heute zu gleich zwei Kampfabstimmungen kommt - um die Landtagskandidatur und um den Parteivorsitz (TV-Bericht vom Freitag) - ist eigentlich ein gutes Zeichen für eine lebendige Partei. Auch Kasters großer Karriereschritt in den Bundestag hatte übrigens mit einer Kampfabstimmung begonnen: 2001 gewann er die CDU-interne Nominierung für das Bundestagsmandat gegen Franz-Peter Basten. <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/t&amp;#228" class="more" text="www.volksfreund.de/t&amp;#228"%> ;glich