Täter der NS-Zeit in Trier

Trier (red) Am 16. Oktober 1941 wurden die ersten jüdischen Triererinnen und Trierer "in den Osten" verschleppt. Am Jahrestag dieses Verbrechens beleuchtet die Arbeitsgemeinschaft Frieden eine Seite des Nationalsozialismus in Trier, die bislang oft zu kurz kam: die Täterinnen und Täter.

Dass Klaus Barbie zeitweise ein "Trierer Jung" war, ehe er zum "Schlächter von Lyon" mutierte, ist manchen bekannt. Und dass der ehemalige Kreisleiter der NSDAP, Paul Wipper, viel später ein Mitglied der AG Frieden (AGF) wurde, kann man im Buch "StattFührer. Trier im Nationalsozialismus" nachlesen. Aber welche Täter gab es noch in Trier? Waren es nur Männer oder gehörten auch Frauen zur Kategorie der Nazi-Täter? Wer war überhaupt "Täter"? Diese und andere Fragen sind Thema des Stadtrundgangs am Montag, 16. Oktober, den Mitarbeiter des Arbeitskreises "Trier im Nationalsozialismus" der AGF erarbeitet haben. Der Rundgang beginnt um 17 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Ausgangspunkt ist das Stadttheater am Augustinerhof.

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