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Tanja Wilke-Oberbillig wird Trierer Karnevalsprinzessin 2017

 Der hat keine Chancen aufs Prinzenamt: Tanja Wilke-Oberbillig mit der Büste des Römerkaisers Antoninus Pius (Regierungszeit 138 bis 161) im Kaiserthermen-Eingangsgebäude. TV-Foto: Roland Morgen
Der hat keine Chancen aufs Prinzenamt: Tanja Wilke-Oberbillig mit der Büste des Römerkaisers Antoninus Pius (Regierungszeit 138 bis 161) im Kaiserthermen-Eingangsgebäude. TV-Foto: Roland Morgen FOTO: Roland Morgen
Trier. Die Wahl fiel einstimmig aus: Tanja Wilke-Oberbillig wird Triers Karnevalsprinzessin 2017. Nach derzeitigem Stand wird die 40-Jährige als Soloregentin das närrische Zepter schwingen . Sie ist aber nicht abgeneigt, mit einem „geeigneten“ Prinzen durch die Session zu ziehen. Bewerbungen nimmt der Verein Prinzenzunft entgegen. Roland Morgen

Am Mittwochabend war Tanja Wilke-Oberbillig "sehr gerührt, stolz und happy". Verständlich: Die Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) hatte soeben ihre Bewerbung für das Amt der Prinzessin 2017 angenommen. Einstimmig. "Damit geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung", frohlockt die 40-Jährige, die "schon als kleines Mädchen vorhatte, einmal Karnevalsprinzessin zu werden".

Bewerberin der Prinzenzunft

Dass sie erst jetzt ihre Ambitionen ernsthaft forciert hat, begründet sie so: "Ich habe erst mal mein Buchführungs- und Lohnbüro ans Laufen bringen wollen. Das ist mir gelungen. Jetzt kann ich Betrieb und Spaßfaktor miteinander in Einklang bringen."

Tanja Wilke-Oberbillig hatte sich als Kandidatin des Vereins Prinzenzunft beworben, der in der Session 2017 sein 30-jähriges Bestehen feiert, und nun laut Präsident Jürgen Schlich (wird am 1. Mai 59) ebenfalls "sehr froh ist, dass wir im Jubiläumsjahr die Prinzessin stellen".

Nach jetzigem Stand wird die Majestät in spe Alleinherrscherin sein, unterstützt von ihren Hofdamen Martina Güntzer (35) und Sabrina Hermes (30).

Dennoch kann sie sich gut vorstellen, doch mit einem Prinzen an ihrer Seite durch die lange Session 2017 (Aschermittwoch ist am 1. März) zu ziehen: "Ich bin nicht abgeneigt. Da ich schon sonst übers Jahr als Solistin durch die Weltgeschichte ziehe, darf's in der fünften Jahreszeit durchaus mit Partner sein. Vorausgesetzt, es passt", sagt sie und fügt augenzwinkernd hinzu: "Ich bin eine Partymaus. Da muss man erst mal mithalten können."

Prinzenzunft-Chef Schlich zeigt sich ebenfalls offen für Aspiranten. Bewerbungen nimmt er via www.prinzenzunft-trier.de entgegen.

Ob mit oder ohne Co-Regenten: ATK-Präsident ist Andreas Peters (seit gestern 51 mit der Wahl Tanja Wilke-Oberbilligs "sehr zufrieden. Sie hat in der unserer Jahreshauptversammlung eine überzeugende Vorstellung abgegeben. Ich denke, das wird eine ganz lustige Session mit ihr als Prinzessin".

 Karnevalsprinzessin in spe auf der Suche nach ihrem Prinzen: Tanja Wilke-Oberbillig. TV-Foto: Roland Morgen
Karnevalsprinzessin in spe auf der Suche nach ihrem Prinzen: Tanja Wilke-Oberbillig. TV-Foto: Roland Morgen FOTO: Roland Morgen
 Der hat keine Chancen aufs Prinzenamt: Tanja Wilke-Oberbillig mit der Büste des Römerkaisers Antoninus Pius (Regierungszeit 138 bis 161) im Kaiserthermen-Eingangsgebäude. TV-Foto: Roland Morgen
Der hat keine Chancen aufs Prinzenamt: Tanja Wilke-Oberbillig mit der Büste des Römerkaisers Antoninus Pius (Regierungszeit 138 bis 161) im Kaiserthermen-Eingangsgebäude. TV-Foto: Roland Morgen FOTO: Roland Morgen