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Justiz: Tankstellenüberfall: Bundesgerichtshof verwirft Revision

Justiz : Tankstellenüberfall: Bundesgerichtshof verwirft Revision

(rm.) Das Urteil gegen drei junge Männer, die im September 2018 die Tankstelle in der Trierer Ostallee überfallen hatten, ist rechtskräftig.

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Trier vom 25. September 2019 als unbegründet verworfen.

Das Landgericht hatte es als erwiesen angesehen. dass das Trio am 18. September 2018 kurz vor Mitternacht zur Tankstelle gegangen ist und zwei Schreckschusswaffen dabei hatte, um die diensthabende Angestellte einzuschüchtern.

Während einer im Eingangsbereich Schmiere gestanden hat, bedrohten die beiden anderen die Frau mit ihren Pistolen und verlangten die Herausgabe des Geldes aus der Kasse.

Anschließend flüchteten die drei mit 945 Euro Bargeld und teilten die Beute untereinander auf.

Nach intensiven Ermittlungen nahm die Polizei die Mitglieder des Trios Monate später fest.

Die zur Tatzeit 20-jährigen Angeklagten A. und Az. waren zuvor strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten, der 19-jährige Angeklagte B. hingegen schon, wenn auch nur in geringfügigem Ausmaß.

Das von der Verteidigung angefochtene Urteil hat nach der verworfenen Revision Bestand. Wegen schwerer räuberischer Erpressung gab es Jugendstrafen von zwei Jahren und vier Monaten für die beiden 20-Jährigen sowie von zwei Jahren und neun Monaten für B.