Tanzen erlaubt

TRIER. (LH) Jazz, Klassik und Folklore beim Neujahrskonzert am Hindenburg Gymnasium Trier (HGT) zeigten die Schüler, was sie musikalisch zu bieten haben. Das Publikum dankte mit begeistertem Applaus.

Fast 200 Akteure standen während des 90-minütigen Neujahrskonzerts in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula des Trierer Gymnasiums auf der Bühne. Das Repertoire der Schüler reichte von Klassik über Jazz bis hin zu internationaler Folklore. Äußerst gekonnt trugen die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen fünf bis dreizehn des Hindenburg Gymnasiums die Stücke aus den verschiedenen Stilrichtungen vor. Bemerkenswert ist die hohe Musikalität der Akteure und die Vielseitigkeit des Programms. Eindrucksvoll abgeschlossen wurde der unterhaltsame und beschwingte Konzertabend von der HGT Big Band, dem Markenzeichen der Schule schlechthin. Gleich zweimal vertreten war Georg Friedrich Händel im klassischen Teil des Konzerts: die Interpreten spielten Auszüge aus der Feuerwerksmusik und der Oper Scipione. Auf den Barock/Rokoko-Teil folgte ein Schwenk zur internationalen Folklore. Die Schüler trugen Stücke aus Ungarn, Israel, dem Kaukasus, Afrika und Südamerika vor. Auch die HGT Jazz-Combo erntete viel Applaus für ihren Auftritt. Nicht nur zum Mitsingen, sondern auch zum Mittanzen forderte der vielstimmige Chor der Jahrgangsstufen fünf und sechs das Publikum auf. Zu afrikanischen Volksweisen mussten sich die Besucher von ihren Plätzen erheben. Die musikalische Gesamtleitung des Abends lag bei Andreas Wagner. Maria Grohé hatte die Lieder und Gesänge einstudiert. Jazz-Combo und Big Band spielten unter der Leitung von Ulrich Snel und Hendrik Wisbar. Das Konzert reiht sich ein in die erfolgreichen Aufführungen der vergangenen Jahre. Schon immer hatten die musischen Fächer am Hindenburg-Gymnasium einen hohen Stellenwert.