Tanzend in den Feiermarathon

Die üblichen Diskotheken in der Trierer Innenstadt bekamen am vergangenen Wochenende Konkurrenz. In der Tuchfabrik konnten sich alle Nachtschwärmer auf die nahenden Feiertage einstimmen. Zum 15. Mal lud das Textorium zur "Dance Fever Night" auf zwei Dancefloors.

Sie sorgen für die richtigen Beats bei der diesjährigen Neuauflage der „Dance Fever Night“ in der Tuchfabrik: Thomas Ford, DJane Angel und Thilo Thorsten Looschke (von links). TV-Foto: Anke Scholz

Trier. (as) Wenn beim Weihnachtsmarkt die Lichter ausgehen, machen sich viele Partyhungrige auf den Weg zur nächsten Tanzfläche. Am vergangenen Freitag reihte sich dabei auch die Tuchfabrik in das Angebot des Trierer Nachtlebens ein. Bei der Party "Dance Fever Night" kam auf zwei Tanzflächen jeder Musikgeschmack auf seine Kosten. "Unsere Grundidee ist es, einfach Spaß zu haben", berichtet Frank Fuchs, Ko-Organisator und Koch im Textorium. Er freut sich besonders über das bunt gemischte Publikum an diesem Abend. "Von 20 bis 60 Jahren ist alles vertreten. Die Kinder bringen ihre Eltern mit oder umgekehrt", erzählt er. Im kleinen und großen Saal der Tuchfabrik haben die Veranstalter zwei verschiedene Tanzflächen eingerichtet. Das Angebot reicht von House, Techno über Oldies und Hip-Hop. "Welche Musik gespielt wird, hängt immer von den Wünschen des Publikums ab", erzählt Frank Fuchs.Seit 15 Jahren finden die "Dance Fever Night"-Veranstaltungen kurz vor Weihnachten statt. Bei ausreichend Musik und auf riesiger Tanzfläche kann das Trierer Partyvolk die anstehenden Feiertage einläuten. Steffi Kohr ist das erste Mal bei der "Dance Fever Night" dabei. "So oft kann man ja nicht in der Tuchfabrik feiern", erzählt sie. Deshalb hat sie sich diesmal gerne gegen die üblichen Diskotheken entschieden und ihre Freunde mitgebracht. Für Ko-Organisator Frank Fuchs wird es eine lange Nacht. Er sorgt für den reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen der Tanzveranstaltung. "Ich mach heute meine 19-Stunden Schicht", erzählt er schmunzelnd. Erst wenn der Weihnachtsmarkt schon langsam wieder seine Pforten öffnet, kann Frank Fuchs in den wohlverdienten Feierabend gehen.