Tarforst kommt in Schwung

Damit Kinder, Erwachsene und der Straßenverkehr in Tarforst in Bewegung bleiben, setzt der Tarforster Ortsbeirat sich für Sport- und Spielangebote ein und visiert einen neuen Kreisverkehr an.

Trier Mit gleich zwei Initiativen erhöht der Tarforster Ortsbeirat bald das Angebot an Bewegungsmöglichkeiten in seinem Stadtteil. Neben dem Projekt "Impuls - Stadt in Bewegung", bei dem Bürger sich in Eigeninitiative vernetzen und nach Bedarf kostenlos ein sportliches Angebot in Anspruch nehmen können, arbeitet der Beirat derzeit auch an der Entwicklung eines eigenen Angebots. In Planung ist ein Parcours, der generationenübergreifend nutzbar ist. Welche Geräte an welchen Standorten sinnvoll sind, wir derzeit noch geprüft.
Richtig austoben können sich Kinder bald auch wieder auf den Spielplätzen an der Kita Zum Schombert und in der Januarius-Zick-Straße. Das Spielgelände der Kita erhält im Frühjahr 2018 eine Rundum-Erneuerung, und abgebaute Geräte werden durch neue ersetzt. Der Beirat beschloss in seiner Sitzung am Dienstag zudem einstimmig, sich mit 2900 Euro an den Kosten für einen neuen Seilzirkus auf dem Kinderspielplatz Januarius-Zick-Süd zu beteiligen. Gudrun Backes (Bündnis90/Grüne) bestätigte, dass viele Grundschulkinder das Kletternetz gerne nutzten und das Spielen darin ihre Motorik schule: "Es wurden aber zur Stabilisierung schon zusätzliche Klammern angebracht, ein Ersatz ist also offensichtlich notwendig."
Damit in Tarforst auch der Verkehr wieder mehr in Fluss kommt, plant der Ortsbeirat den Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Kohlenstraße und Gustav-Heinemann-Straße. Um die Maßnahme in den Haushaltsplan 2019/2020 aufnehmen zu können, wird der Beirat nun eine Machbarkeitsstudie einschließlich Kostenermittlung in Auftrag geben.
Eine kurzfristigere Veränderung wird der Wegfall mehrerer Zebrastreifen in Tarforst sein. Nach einer eingehenden Überprüfung aller Fußgängerüberwege im Stadtteil hat eine Kommission festgestellt, dass einige Zebrastreifen nicht mehr den Anforderungen gerecht werden. Insgesamt zehn Markierungen sollen deshalb entfernt werden.