Zurückgeblickt vor 25 Jahren: Teure Schulen, günstiges Bauen

Zurückgeblickt vor 25 Jahren : Teure Schulen, günstiges Bauen

Bau und die Unterhaltung von Schulgebäuden sind eine teure Angelegenheiten. Das ist keine Erfindung der heutigen Zeit. So sind im Landkreis Trier-Saarburg derzeit Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro an.

Allein 43 Millionen Euro kostet die Sanierung des Konzer Schulzentrums. Vor 25 Jahren ist es nicht um solch hohe Summen gegangen. Dafür hat es trotzdem handfesten Streit gegeben. Denn der Sozialdemokrat Josef-Peter Mertes hatte den Landkreis Trier-Saarburg wegen dem seiner Meinung nach auf die lange Bank geschobenen Ausbau des Gymnasiums kritisiert. Grund: der fehlende Schulentwicklungsplan auf Kreisebene. Die Kreisverwaltung vertrat ihrerseits die Meinung, dass das Erstellen solcher Pläne Sache des Landes sind. Inzwischen gibt es solch einen Plan für den Landkreis. Der beinhaltet unter anderem den Fortbestand der Realschulen plus in Waldrach und Kell. Ob das in einem vom Land verfassten Schulentwicklungsplan so dringestanden hätte, ist offen. Ebenso lässt sich darüber streiten, ob man Mainz Trier eine so hohe Grundschuldichte zugestanden hätte.
„Wohnungen sind teuer und Mangelware.“ Diese Aussage stimmt zwar auch 2019, stammt aber aus dem Jahr 1994. Der damalige Finanzminister Gernot Mittler gab dieses Urteil bei einem Termin ab, der in der folge Menschen zu günstigem Wohnraum verhalf: Dem Umbau und der Sanierung von 60 Wohnungen in den Trier-Nord. Die GBT verkaufte dort ehemalige französische Militärwohnungen in der Goethe- und der Paul-Schneider-Straße zum Preis von umgerechnet 1100 Euro pro Quadratmeter. aufgerufen wurden 1994 normalerweise mindestens 2000 Euro. Zum Vergleich: Aktuell sind mehr als 2600 Euro pro Quadratmeter Wohnungsfläche Normalität. Bei neuen Wohnungen dürfen es auch einmal mehr als 4000 Euro pro Quadratmeter sein.

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