Tiere sind sein Leben

Mit einer eigenen Sendung in der Serie "Unsere wilde Meute" wird der 13-jährige Martin Polotzek im ZDF zum Fernsehstar. Der Fernsehsender berichtet darin seit einigen Monaten über Familien, die eine besondere Beziehung zu Tieren haben.

Mehring. (dis) Tiere gehören zum Leben des 13-jährigen Martin Polotzek. "Ein Leben ohne meine besten Freunde, die keine Fragen stellen und nicht kritisieren, könnte ich mir gar nicht vorstellen", sagt er. Martin Polotzek stellt sich jeder Herausforderung, besonders wenn es um Tiere geht. Dies bringt er auch in seinem monatlichen Magazin "Tierisch gut" und auf seiner Homepage www.tierisch-gut.de.ki zum Ausdruck. Mit einem Aquarium mit Fischen fing alles an

Seine ersten Haustiere - Fische - bekam Martin mit fünf Jahren. Später kamen Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen hinzu. Mit seinen zwei Streifenhörnchen verbuchte er vor drei Jahren sogar erste Zuchterfolge mit einem fünffachen Nachwuchs. Seinem Bestand von derzeit zehn Tieren verdankt er jetzt eine Sendung mit über 18 Minuten zur besten Sendezeit am Sonntagvormittag. Am 10. Februar wird das ZDF ab 10.15 Uhr über den Tierfreund und seine lebenden Freunde berichten. Die Agentur "Marks & die Engel Media GmbH" hatte im Auftrag des ZDF mehrere Familien gesucht, die einen besonderen Bezug zu Tieren pflegen. Martin Polotzek meldete sich und wurde ausgewählt. Nach einem ersten Aufnahmetag kamen später nochmals zwei Kamerateams mit Tontechniker und Redakteurin für drei Tage an die Mosel, um den Fernsehfilm zu drehen. Martin hatte dafür mit seinen Kaninchen und Meerschweinchen Kunststücke eingeübt. Als Krönung des Films war auf Initiative von Karl-Heinz Josten, Vorsitzender des Fördervereines Seniorenbetreuung der Verbandsgemeinde Schweich, eine Vorstellung im Seniorenheim St. Josef in Schweich vorgesehen. Josten: "Martin wurde bei den Aufnahmen von seiner Assistentin, der zehnjährigen Sophie Annen, unterstützt. Wie richtige Fernsehprofis

Beide stellten sich als richtige Fernsehprofis heraus." Viele Bewohner des Seniorenheims und der Tagespflege waren noch aufgeregter als die beiden eigentlichen Hauptdarsteller. Nachdem alles "im Kasten" war, durften die Senioren Martins Tiere noch streicheln - ein weiterer Höhepunkt für die Heimbewohner von St. Josef.