Tierschutz

Zum Bericht "Kater Spikes gewaltsamer Tod bleibt ungesühnt" (TV vom 17. April) schreibt dieser Leser:

Ich danke für die ausführliche Berichterstattung, zeigt sie uns doch, obwohl freigesprochen, es bleiben viele Fragen. Jedem Leser bleibt es überlassen, sich seine Meinung über den Angeklagten zu bilden. Unbestritten ist aber, er hat in einem Wohngebiet lieber auf eine Katze geschossen, als das verletzte Tier sofort zu einem Tierarzt zu bringen. Das wäre sicher der Mehrzahl der Leser in solch einer Situation eher eingefallen, als die Katze zu töten. Gleich welche Katze es nun gewesen ist, sein Handeln zeigt die Einstellung des Angeklagten zu Tieren. Sich nicht einmal bei den Katzenbesitzern zu entschuldigen, egal ob man nun deren Katze oder eine andere erschossen hat, zeigt die Einstellung dieser Person zu Menschen. Es wäre eine Geste gewesen, die nichts gekostet hätte. Sicher muss vor Gericht im Zweifel für den Angeklagten entschieden werden, aber der gesamte Vorgang mit all den beschriebenen Verhalten des Jägers sollte zumindest in seinen Jägerkreisen für Entsetzen und Unverständnis sorgen. Man kann sich auch öffentlich von solchen Personen distanzieren. Es wäre ein Zeichen für die Bevölkerung, dass nicht alle Jäger so denken und handeln, ansonsten müssen wir vermuten, dass alle Jäger so sind. Andreas Lindig, Trier

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