Tipps zum Arbeiten, Reisen und Studieren im Ausland

Trier · Hunderte von Besuchern haben die Gelegenheit genutzt, sich bei der Jugendmesse Explore in der Agentur für Arbeit über Arbeitsaufenthalte und Freiwilligendienste im Ausland beraten zu lassen.

Trier. Im Foyer der Agentur für Arbeit in Trier liegt eine Menge Fernweh in der Luft. Mit insgesamt 13 Ausstellern informiert die Messe Explore 2014 junge Erwachsene aus Trier über das Angebot zu Auslandsaufenthalten. Der Personalservice am Standort Trier der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) organisiert zum vierten Mal die Ausstellung.
Die große Bandbreite an Ausstellern bei der Explore 2014 zeigt, wie vielfältig die Wege ins Ausland sein können. Da gibt es zum Beispiel die Organisationen "Study Nelson", "Work & Travel Australien" sowie "Life and learn ", die über länderspezifische Programme in Neuseeland, Austra lien und Südafrika informieren. Hier ist der Andrang besonders groß.
Andere Aussteller haben dagegen verschiedene Länder und Kontinente in ihrem Repertoire. Zum Beispiel die Organisation KulturLife. Sie organisiert Schüleraustausch-, Work and Travel (Reisen und Arbeiten) und Volunteerprogramme (Freiwilligendienste).
Dominic Poster: "Ich habe selber bereits an einem Schüleraustausch durch KulturLife teilgenommen, so dass ich heute von meinen persönlichen Erfahrungen erzählen kann." Auch an seinem Stand ist das Interesse groß, wobei Dominic Poster zugibt: "Die Kosten von 10 000 Euro sind für viele doch erst einmal abschreckend."
Ebenfalls einmal selbst mit dabei war Friederike Butscher. Sie reiste mit dem Programm "jgd Kolping-Workcamps" nach Tansania in Afrika. "Bei den Workcamps arbeiten die jungen Leute in Kleingruppen an einem sozialen oder ökologischen Projekt. Die Teilnehmer können sich selbst aussuchen, ob sie Camps von vier Wochen oder längere Camps von bis zu drei Monaten besuchen wollen", sagt Friederike Butscher.
Für die jungen Erwachsenen sind solche persönlichen Erfahrungen Gold wert. Zum Beispiel für Kathrin Schmitz: "Ich finde die Ausstellung gut gemacht. Zwar habe ich mich im Vorfeld informiert, konkrete Informationen habe ich aber erst hier bekommen." Katrin Vogel pflichtet ihr bei: "Von Au-pair-Programmen hatte ich bereits gehört. Nun weiß ich aber, dass es für Teilnehmer unter 18 Jahren weitaus mehr Möglichkeiten gibt."
ZAV-Mitarbeiterin Dagmar Schulz ergänzt: "Nach wie vor besteht der Trend bei den jungen Erwachsenen, ins Ausland zu gehen." Gründe für einen Auslandsaufenthalt seien vor allem, eine fremde Kultur zu erleben und zugleich Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern.
Die ZAV steht auch abseits der Explore allen Auslandsinteressierten mit Rat und Tat zur Seite. Mitarbeiter Hans-Josef Puch: "Ich bin froh, dass neben den Veranstaltern, die einen englischsprachigen Aufenthalt anbieten, auch die Jugendfreiwilligendienste zugesagt hatten. Gerade das Programm Kulturweit des Auswärtigen Amts und der Deutschen Unesco-Kommission bietet eine gute finanzielle Förderung."
Am Ende des Rundgangs hat Hans-Josef Puch für die mit Broschüren und vielen Tipps ausgerüsteten Besucher noch einen Rat: "Bei vielen Programmen sind die Teilnehmerzahlen begrenzt, da muss man früh dran sein." lwa