Tödlicher Unfall auf der B 51

Tödlicher Unfall auf der B 51

Bei einem Unfall am Mittwochabend auf der B 51 bei Helenenberg ist ein 46 Jahre alter Lastwagenfahrer gestorben. Zwei weitere Menschen, darunter dessen Sohn, wurden schwer verletzt.

Welschbillig-Helenenberg. Erneut ist ein Mensch auf der Bundesstraße 51 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 46-jährige LKW-Fahrer war am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr mit seinem 23 Jahre alten Sohn als Beifahrer von Trier kommend in Richtung Norden unterwegs, als ihm in Höhe der Ortsumgehung Helenenberg ein Kleinbus entgegenkam, der aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der LKW-Fahrer offensichtlich noch versucht auszuweichen, konnte den Zusammenprall aber nicht mehr verhindern. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen LKW, der ins Schleudern geriet und auf die Seite stürzte.

Dabei wurde der Fahrer aus dem Führerhaus geschleudert. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Sein Sohn auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt. Beide waren laut Polizei offenbar nicht angeschnallt. Auch der 45 Jahre alte Fahrer des Kleinbusses erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen.

Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, bei dem Kleinbus wurden das Dach und die Seite regelrecht abrasiert. "Es ist nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der neunsitzige Bus vollbesetzt gewesen wäre", sagt Marc Buschmann, Pressesprecher der Feuerwehr Trier-Land. "Polizei und Rettungsdienste sind sich einig, dass es dann zahlreiche Tote und Schwerverletzte gegeben hätte." Von daher sei es ein glücklicher Umstand, dass da nur einer drin saß.

Warum genau der Kleinbusfahrer auf die Gegenfahrbahn geriet, ist noch unklar. Der Unfallverursacher konnte bislang noch nicht vernommen werden. Ein Gutachter soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft jetzt die genaue Ursache ermitteln.

Der LKW war voll mit Wein- und Sektflaschen beladen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250 000 Euro. Während der Bergung mussten die Strecke für mehrere Stunden komplett gesperrt und der Verkehr weiträumig umgeleitet werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Welschbillig und Newel, die Polizei-Inspektionen aus Trier und Bitburg sowie Rettungswagen und Notärzte aus Welschbillig, Trier-Ehrang und Echternacherbrück.

Der letzte tödliche Unfall auf der B 51 hatte sich im Juli ereignet. Damals hatte ein 81-jähriger Autofahrer versucht, bei der Abfahrt Gilzem die Bundesstraße in Richtung Idesheim zu kreuzen und kollidierte mit einem LKW.

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