Tödlicher Unfall auf der L46 - Unfallursache weiterhin unklar

Tödlicher Unfall auf der L46 - Unfallursache weiterhin unklar

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall bei Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) in der Nacht von Freitag auf Samstag, bei dem zwei junge Männer starben, ermittelt die Polizei die Unfallursache. Ein Gutachter wurde mit der Rekonstruktion beauftragt, mit einem Ergebnis sei aber erst in mehreren Tagen zu rechnen.

Das teilte ein Sprecher der Polizei Schweich am Sonntag auf Anfrage mit. Bei dem Unfall hatten zwei weitere Fahrzeuginsassen, beide 22, schwere Verletzungen erlitten, ebenso wie der 18-Jährige Fahrer. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Unfallopfer sind aus der Region.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 2.20 Uhr in der Nacht: Aus Richtung Trier kommend war das Auto der fünf jungen Männer auf der L46 in Richtung Herforst (Eifelkreis Bitburg-Prüm) unterwegs. In Höhe der Ortschaft Zemmer kam der Wagen in der dortigen Rechtskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und zog sodann wieder nach links. Hierdurch geriet er ins Schleudern, kam nach links komplett von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Auto wurde dabei so schwer beschädigt, dass Insassen eingeklemmt waren, die durch die alarmierte Feuerwehr befreit werden mussten.

Für einen 19-jährigen Mitfahrer kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Auch ein anderer 19-jähriger Fahrzeuginsasse erlitt so schwere Verletzungen, dass er später im Krankenhaus starb.

Am Unfall waren keine weiteren Autos beteiligt, so die Polizei. Zur Unfallursache selbst liegen noch keine konkreten Erkenntnisse vor, aus diesem Grund wurde ein Gutachter zur Rekonstruktion beauftragt. In einer ersten Meldung zum Unfall hatte die Polizei noch überhöhte Geschwindigkeit als Ursache vermutet

, gesichert sei dies aber nicht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Zemmer, Rodt, Schleidweiler, Speicher, Trier-Land mit insgesamt 45 Einsatzkräften, sowie fünf Rettungswagen, drei Notarztwagen, der leitende Notarzt und zwei Notfallnachsorger. Die L46 war zeitweilig voll gesperrt.

Hinweis: Die Polizei hatte das Alter der beiden Unfallopfer auf Nachfrage zunächst mit 18 Jahren angegeben. Richtig ist 19.