1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Transparenz für Patienten und Mitarbeiter

Transparenz für Patienten und Mitarbeiter

TRIER. Zwei Jahre hat das Projekt zum Qualitätsmanagement in der Trierer Krankenanstalt Mutterhaus der Borromäerinnen gedauert. Jetzt erhielten die beteiligten Mitarbeiter im Noviziatssaal des Ordens ihre Zertifizierungsurkunden aus den Händen von Clemens Gattinger, Geschäftsführer der Firma "proCum Cert GmbH".

Die Generaloberin des Mutterhauses, Schwester Elisabeth, dankte den über 200 am Zertifizierungsprozess beteiligten Mitarbeitern des Krankenhauses für ihre konstruktive und geduldige Mitarbeit am Projekt. Sie betonte die große Bedeutung des harmonischen Miteinanders im Dienste der Patienten, das die tägliche Arbeit im Krankenhaus bestimmen soll. Neben dem Mutterhaus in Trier wurden seit 2002 insgesamt 15 Krankenhäuser bei kirchlichen Trägern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in dem Modellprojekt nach den "Richtlinien der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen" (KTQ) zertifiziert. Mit Hilfe eines Punktesystems wurden dabei die einzelnen Kategorien nach strengen Maßgaben bewertet. Bei der fachspezifischen Bewertung des Leistungsspektrums des Krankenhauses stand das Wohl der Patienten im Mittelpunkt. Doch auch die technische Ausstattung und das Management wurden analysiert. Der entstandene Qualitätsbericht ist öffentlich und dient den Patienten bis Oktober 2007 zur Orientierung sowie den Angestellten als Standard für ihre tägliche Arbeit.Mutterhaus soll immer wieder auf den Prüfstand

Als besondere Stärken des Mutterhauses in Trier wurden das hohe Niveau der Patientenversorgung, teamübergreifende Arbeitsweisen und das gute Seelsorge- und Ausbildungskonzept ermittelt. Die in mehreren Selbstbewertungen, Gesprächen und Begehungen durch ein externes Visitationsteam analysierten Schwächen sollen in Zukunft konsequent abgearbeitet werden. Die Zertifizierung des Mutterhauses gilt für drei Jahre, danach steht das Krankenhaus erneut auf dem Prüfstand. "Hierdurch haben wir eine klare Chance, Verbesserungspotenziale zu erkennen und in einen stetigen Weiterentwicklungsprozess einzusteigen", resümierte der Geschäftsführer des Mutterhauses, Ralf Lunkenheimer. Der vollständige Qualitätsbericht des Mutterhauses ist nachzulesen im Internet auf der Website www.procum-cert.de.