Trendsport für Hunde: Trainerin bringt Jump and Dance (Jad) Dogs in die Region - Vierbeiner springen und tanzen

Trendsport für Hunde: Trainerin bringt Jump and Dance (Jad) Dogs in die Region - Vierbeiner springen und tanzen

Eine neue Hundesportart hat die Region erreicht: Jump and Dance (Jad) Dogs verbindet klassische Sportarten für Hunde miteinander. Die im luxemburgischen Diekirch lebende Trainerin Frauke Bossmann will die Mischung aus Agility und Tanz, die in Bayern entwickelt wurde, bekanntmachen.

Diekirch. Hunde körperlich und geistig fordern - das soll die neue Sportart Jad Dogs. Jad ist die Abkürzung für Jump and Dance, zu Deutsch: Sprung und Tanz. "Bei Jad Dogs werden verschiedene Hundesportarten miteinander kombiniert", erklärt Hundetrainerin Frauke Bossmann. Die 51-Jährige ist nach eigenen Angaben die Erste, die die Hundesportart in der Region anbietet. "Im Agility-Training für Hunde müssen die Tiere viel mit dem Körper arbeiten, Dogdance ist dagegen Kopfarbeit für den Hund. Bei Jad Dogs werden Elemente aus beiden Sportarten genutzt, um den Hund optimal auszulasten", erklärt Bossmann.
Bei Jad Dogs werden die Trainingsgeräte in einem sogenannten Longierkreis aufgestellt. Der Hund soll lernen, den abgesteckten Kreis auf Kommando abzulaufen. Um den Kreis herum können verschiedene Geräte wie Hürden und Tunnel aufgestellt werden, die der Hund im Laufen bewältigen soll. Die Geräte sind frei wählbar und können auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt werden, wie Bossmann erklärt. Auch Musik ist ein fester Bestandteil des Sports: "Mit Musik wird eine richtige Choreographie für den Hund ausgearbeitet. Damit geht man dann auch auf Turniere", sagt die Trainerin. In der Region stehe diese Sportart erst am Anfang, deshalb habe es hier bisher noch kein Turnier gegeben. Bossmanns Ziel ist, das zu ändern.
"Mit diesem Sport fördert man die Triebhaftigkeit und die Kopfarbeit des Hundes. Mit Spazierengehen allein kann ein Hund nicht gefordert werden. Nach dem Training sind die Hunde ausgeglichen, zufrieden und müde", sagt Bossmann.
Auch Herrchen und Frauchen mache Jad Dogs Spaß. Wer wolle, könne sich viel bewegen, sagt Bossmann. Durch die vielen Möglichkeiten, das Training zu gestalten, könnten aber auch Rollstuhlfahrer mit ihren Tieren trainieren.
Geeignet ist die Sportart laut Bossmann für Hunde aller Altersstufen. "Schon mit den Welpen trainieren wir ganz spielerisch, so dass es ihnen sehr viel Spaß macht", erklärt sie. Ältere Hunde müssten lediglich Grundkommandos wie Sitz, Platz und Bleib kennen, um am Training teilnehmen zu können. Hundetrainerin Bossmann ist optimistisch: "Jeder Hund kann das."
Mehr Infos: www.jad-dogs.de/frauke-bossmann

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