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Trier: 400 Menschen beim Klimastreik von Fridays for Future

Fridays for Future : 400 Menschen demonstrieren in Trier für den Klimaschutz

In Städten auf der ganzen Welt demonstrieren Menschen an diesem Freitag für Klimagerechtigkeit. Auch in Trier hat Fridays for Future einen Protestzug mit Reden und Musik organisiert.

Weltweit streikt Fridays for Future an diesem Freitag für Klimagerechtigkeit und konsequente und sozial gerechte Klimapolitik.

In Trier hat der Streik um 11.30 Uhr auf dem Domfreihof begonnen. Zum Start demonstrieren 400 Menschen mit. Neben Redebeiträgen gibt es es auch Livemusik von den Bands Dorfterror, truE und Abstellgleis. Erwartet wurden zudem Demonstranten jeden Alters, die ihre Forderungen an Politik und Wirtschaft auf Plakaten und Transparenten kundtun.

In der gesamten Bundesrepublik und in zahlreichen Staaten weltweit demonstriert die Bewegung für die Einhaltung der 1,5°-Grad-Grenze und angemessene Krisenbewältigung.

In Deutschland fordert die Bewegung die Regierung auf, ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro bereit zu stellen, um damit etwa eine Beschleunigung der Energiewende und deutschlandweit kostengünstigen ÖPNV umzusetzen.

„Wir erleben gerade, wie die Ampel die von uns erkämpften Fortschritte der letzten Jahre rückgängig macht. Während in Pakistan die Klimakrise für Tausende von Toten sorgt, werden die Stimmen der Betroffenen in Deutschland willentlich ignoriert und stattdessen der Ausbau fossiler Infrastruktur beschlossen“ , erklärt Antonia Feltes von Fridays for Future Trier.

Trier: 400 Menschen beim Klimastreik von Fridays for Future
Foto: TV/Hans Krämer

Die Stadt Trier rechnet aufgrund der Demo ab etwa 12.30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen. Vom Domfreihof aus wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Innenstadt ziehen. Der Weg der Demonstranten führt über den Hauptmarkt und durch die Brot- hin zur Kaiserstraße, von wo aus er über die Gerty-Spies- und die Fleischstraße auf den Hauptmarkt zurückkehrt. Die Demo wird dann weiter durch die Simeon- auf die Christoph- und Balduinstraße ziehen. Von dort aus gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Sichel- und Windstraße zurück zum Domfreihof, wo die Demo enden wird.