Prozess „Gezielte Jagd auf Unschuldige“: Lebenslange Haft und Unterbringung in psychiatrischer Klinik für Trierer Amokfahrer gefordert

Update | Trier · Im Prozess um die Amokfahrt von Trier hat Oberstaatsanwalt Eric Samel eine lebenslange Haft und Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik für den Angeklagten gefordert. Was gerade im Amokprozess passiert.

Trier, Amokfahrt-Prozess: Lebenslange Haft für Täter gefordert
Foto: TV/Rolf Seydewitz

m Prozess um die Amokfahrt von Trier hat Oberstaatsanwalt Eric Samel eine lebenslange Haft und Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik für den Angeklagten gefordert. Der 52-Jährige habe mit seinem Geländewagen in der Trierer Fußgängerzone „gezielt Jagd auf unschuldige Menschen gemacht, um maximale Zerstörung anzurichten“, sagte Samel am Freitag in seinem Plädoyer vor dem Trierer Landgericht. Der Oberstaatsanwal forderte zudem, dass die fünfköpfige Kammer in ihrem Urteil die besondere Schwere der Schuld feststellen möge. Dies bedeutet, dass die Möglichkeit einer Entlassung auf Bewährung noch weiter nach hinten geschoben wird. Laut dem Trierer Strafrechtsprofessor Till Zimmermann vergehen bis zu einer Entlassung im Schnitt mehr als 20 Jahre.