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Trier auf der Leinwand erleben: Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs feiern im Kino Broadway ihren Erfolg

Trier auf der Leinwand erleben: Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs feiern im Kino Broadway ihren Erfolg

Jubelnde Basketballer, rauchende Schauspieler und beeindruckende Aufnahmen: Trierer Orte sind am Mittwochabend über die Leinwand im Kino Broadway gelaufen. Die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs des Medien- und IT-Netzwerks Trier - Luxemburg verraten, warum ihr Film fast nicht teilgenommen hätte.

Trier. Wie erleben wir Trier? Was gibt uns das Gefühl von Heimat? Sind es das bekannte Trierisch oder doch die römischen Gebäude? Die acht Teilnehmer des zweiten Kurzfilmwettbewerbs des Medien- und IT-Netzwerks Trier - Luxemburg (MITL) beantworteten dem Publikum diese Fragen im Broadway Trier. Das Thema des Wettbewerbs lautete: "Region Trier Luxemburg - Heute schon erlebt?".

Der Gewinnerfilm "Ein Gefühl von Heimat - Trier" nimmt die Zuschauer mit auf eine Zugfahrt durch die Weinberge oder einen Flug über den Petrisberg. Er lässt sie durch die Fenster der Porta Nigra auf die lebendige Altstadt blicken und einen Gladiator bestaunen. "Egal wohin der Weg dich führt, deine Heimat sollte dich begleiten", untermalt eine Frauenstimme die beeindruckenden Aufnahmen.

Sebastian Gerdes und Daniel Zehren, die Produzenten des Films, arbeiten für das Produktionshaus Mediawork:x. "Wir wollten schon immer einen Film gemeinsam drehen" verriet Sebastian Gerdes. Das Ziel des Films sei es laut Daniel Zehren, "die Region aus einem besonderen Blickwinkel zu zeigen". Beinahe hätte ihr Projekt gar nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen können, berichtete Sebastian Gerdes, denn erst eine Stunde vor Abgabeschluss konnten sie den Film einreichen. "Es war keine goldene Produktion", erzählte er lachend.
Ole Seidel, ein Mitglied der Jury, lobte die Professionalität der Gewinner. Jedoch findet er, andere Kurzfilme hätten eine bessere Geschichte erzählt.

Den Gewinner des Wettbewerbs bestimmten das Publikum über die Anzahl der Likes auf Youtube und Facebook und eine Expertenjury, jeweils zur Hälfte. Die Hauptkriterien für einen gelungenen Film seinen laut Klaus Arnold, Professor der Medienwissenschaften an der Universität Trier, ein Themenbezug, eine professionelle filmische Umsetzung und eine interessante Geschichte.

Mit Professionalität konnte auch "Reverie" von Jan Lehmann und Jeremias Koch punkten. Die witzige und skurrile Unterhaltung zweier Schauspieler des Trie rer Theaters landete auf dem zweiten Platz. Drittplatzierter wurde ein Film über die Geschichte des Trierer Basketballs von Chris Schmidt.
Dieses Jahr vergab die Jury auch einen Sondernachwuchspreis an "Talking Stones", der vom Uni.TV produziert wurde.

Die Gewinner der ersten drei Plätze gingen nach dem Wettbewerb mit einem Preisgeld von 500, 1000 und 2000 Euro nach Hause. Ihr Weg endet hier allerdings noch nicht, denn schon am 18. November werden sie auf dem Jugendmedientag zu sehen sein.
Weitere Infos zum Jugendmedientag unter: jmt-sw.de
Die Kurzfilme sind auf dem Youtube-Kanal des Medien- und IT-Netzwerks Trier - Luxemburg zu finden.Extra

"Bee.ed" von der Hochschulgruppe "Bee.ed" der Universität Trier "Apfel Mango" unter anderem von Jan-Henrik Walter "Talking Stones" vom Uni.TV "Superb" von Jonas Fritz "Basketball ist mein Leben" unter anderem von Chris Schmidt "Reverie" unter anderem von Jan Lehmann "Freilichtmuseum Roscheider Hof - in action" unter anderem von Helge Klaus Rieder "Ein Gefühl von Heimat" von Sebastian Gerdes und Daniel Zehren jusc