Soziales Hilfe und Rat für Sexarbeiterinnen in Trier

Trier · Ara heißt die neue Beratungsstelle in der Trierer Saarstraße für Prostituierte. Das häufigste Problem der Frauen: die Steuererklärung.

 Eine Frau steht im Eingangsbereich eines Bordells. In Trier ist besonders auf dem Straßenstrich die Situation der Sexarbeiterinnen schwierig.

Eine Frau steht im Eingangsbereich eines Bordells. In Trier ist besonders auf dem Straßenstrich die Situation der Sexarbeiterinnen schwierig.

Foto: dpa/Andreas Arnold

Eine Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen, angesiedelt in den Räumen des Vereins Aids-Hilfe Trier: Schnell liefert das Kopfkino da Bilder von unterdrückten, vielleicht sogar kranken Frauen. Die Wirklichkeit sieht – wie so oft – anders aus. „Das häufigste Problem der Frauen, die zu uns kommen, ist die Frage, wie sie ihre Steuererklärung richtig ausfüllen müssen“, sagt Zuhal Resne. Die 32-jährige Psychologin ist Beraterin bei der ARA. Der Begriff steht für Anerkennung, Respekt und Augenhöhe und ist der Name der neuen, vom Land finanzierten Anlaufstelle, bei der die rund 150 bis 200 Sexarbeiterinnen Hilfe suchen können, die in Trier arbeiten (siehe Info).