Trier City wird zum großen Spielplatz (Fotostrecke)

Trier City wird zum großen Spielplatz (Fotostrecke)

Dinosaurier streicheln, den höchsten Sandhügel der Stadt aufschütten, richtig Gas geben, sich wie ein römischer Kaiser verkleiden oder einfach nur richtig toll toben – an diesem Samstag heißt es wieder „Trier spielt“. Also richtet sich in der Innenstadt alles nach den Kindern: Rund 100 Gruppen sind der Einladung der „City Initiative Trier“ gefolgt und haben in der Fußgängerzone ihre Stände mit Spielen aufgebaut.

Ein lebensgroßer Dinosaurier grüßt am Viehmarkt - das riesige Modell mit den drei Hörnern stellt einen Triceratops dar und lockt viele junge Besucher an. Im Schatten dieses Maskottchens präsentiert sich in diesem Jahr der Ernzener "Dinosaurierpark Teufelsschlucht". Wer wie der sechsjährige Noah selbst zu Hammer und Meißel greift, entdeckt in einer Steinplatte mit etwas Glück sein eigenes Abbild eines Urzeittiers. Ansonsten kann man sich auch nebenan einen Mini-Dino basteln und bemalen.

Mit dem richtigen fahrbaren Untersatz geht‘s sportlich zur Sache. Rollstuhlbasketball wird beispielsweise am Viehmarkt gespielt. Rampen, Bodenwellen und niedrig hängende Stangen hat der "Verein zur Förderung der Trewerer Schule" als dazu passenden Parcours aufgebaut. Jeder kann hier testen, wie man mit dem Rolli Hindernisse meistert. Wer's noch schneller möchte, steigt am besten am Domfreihof in ein Kett-Car ein. Auf der dort aufgebauten Rennstrecke ist Tempo ausdrücklich erwünscht. Christoph (6) hat bereits souverän eines der Rennen für sich entschieden. Schon nach dem ersten Rundlauf hat er Ida (5) und seine Schwester Sophie (4) beinahe überrundet. "Ich hab‘ einfach Turbogas gegeben", erklärt er anschließend seinen Sieg.

Keineswegs zu kurz kommt bei dieser 19. Ausgabe von "Trier spielt" das Kreative - Basteln oder Malen kann man hier so ziemlich alles. Da in diesem Jahr die große Ausstellung "Nero - Kaiser, Künstler und Tyrann" in drei Museen der Stadt gezeigt wird, greift der Spiele-Tag dieses Thema ebenfalls auf. Der römische Kaiser Nero war nämlich ein großer Fan des Theaters und spielte selbst zahlreiche Rollen in verschiedenen Masken. Vor der Porta Nigra basteln nun Kinder aus Pappe und bunten Papierstreifen solche Masken nach. (ten)