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Trier einst und heute: Vom Wannenbad zur Wasser-Erlebniswelt

Trier einst und heute: Vom Wannenbad zur Wasser-Erlebniswelt

1929/31 wurde in Trier nach Entwürfen der Architekten Brand und Mertes ein öffentliches Wannenbad mit Schwimmhalle gebaut. Der zweckmäßig-nüchterne Stil der Neuen Sachlichkeit bestimmte nach dem Ersten Weltkrieg das Bauwesen von Verwaltungsgebäuden, Schulen, Sportstätten und den sozialen Wohnungsbau.

Das historische Foto (links) zeigt die Schwimmhalle des Stadtbades nach 1931. Das Bad an den Kaiserthermen (rechts) wurde 2009 vollständig saniert, erhielt eine 75-Meter-Rutsche, ein Piraten-Planschbecken für kleine Wasserratten und eine Außensauna. Die Sonderausstellung im Landesmuseum zeigt die Entwicklung Triers in den vergangenen 200 Jahren. Historische Fotografien, aber auch Druckgrafiken und archäologische Fundstücke führen durch die verschiedenen Kapitel der Stadtentwicklung, von den Veränderungen des im 19. Jahrhundert noch mittelalterlichen Stadtbildes bis hin zu Kriegszerstörung und Wiederaufbau. Alle alten Fotografien werden in der Ausstellung durch eigens fotografierte, aktuelle Ansichten ergänzt. Die Sonderausstellung "Trier im Bild 1800-2000" im Landesmuseum ist bis zum 29. April dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs Euro. Informationen: www.landesmuseum-trier.de (red)/Fotos (2): Stadtarchiv Trier, N. Haas, Thomas Zühmer/Rheinisches Landesmuseum