Straßenverkehr : Keine dauerhafte Sperrung der Bornewasserstraße

() Die Untersuchung, wie sich die testweise Sperrung der Bornewasserstraße in Feyen/Weismark auf den übrigen Verkehr auswirkt, ist abgeschlossen. Das Ergebnis teilte Baudezernent Andreas Ludwig am Dienstag in der Sitzung des Bauausschusses mit: „Eine dauerhafte Sperrung ist nicht gerechtfertigt.“

Die Prüfung und der Vergleich der Verkehrszahlen vor und während der Sperrung ab der Kreuzung Hofacker/Reutersfeld habe ergeben, „dass der Durchgangsverkehr nicht so stark ist, als dass er für die Anwohner wirklich unerträglich ist“, argumentierte Ludwig. Der Nachteil für die Bewohner der umliegenden Straßen, auf die sich der Verkehr bei einer Sperrung verlagern würde, sei daher größer als der Nutzen der Anlieger der Bornewasserstraße. „Ich werde unsere Argumente und Entscheidung in der Sitzung des Ortsbeirats von Feyen-Weismark am Mittwoch, 13. Juni, erläutern“, verspricht Ludwig.

Die probeweise Sperrung der Bornewasserstraße hatte für Zwist gesorgt: Während die direkten Anlieger wollen, dass die Straße weiter Sackgasse bleiben müsse, fordern Anwohner der umliegenden Straßen, dass entweder auch ihre Straßen ebenfalls für den Durchgangsverkehr gesperrt werden oder die Bornewasserstraße wieder geöffnet wird (der TV berichtete). Wolfgang van Bellen, Leiter des städtischen Tiefbauamts, sagt: „Unsere Verkehrsüberprüfung hat auch ergeben, dass viele in der Bornewasserstraße zu schnell fahren. Deshalb wollen wir die Sperrung nicht einfach aufheben, sondern durch eine Einengung oder Verschwenkung der Fahrbahn dafür sorgen, dass Fahrer ihr Tempo drosseln müssen.“