Drei Jahre nach Zwischenfall Nach mutmaßlicher Polizeigewalt: Trierer Angeklagter entschuldigt sich und wird freigesprochen

Trier · Das kommt eher selten vor. Im Prozess um einen Polizeieinsatz in Trier sind sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft einig gewesen. Nur die Nebenklage hat das anders gesehen.

ARCHIV - 06.08.2015, Schleswig-Holstein, Flensburg: SYMBOLBILD - Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. (zu dpa: «Unbekannte werfen Steine gegen Wohnhaus von AfD-Stadtrat in Halle») Foto: Carsten Rehder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 06.08.2015, Schleswig-Holstein, Flensburg: SYMBOLBILD - Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. (zu dpa: «Unbekannte werfen Steine gegen Wohnhaus von AfD-Stadtrat in Halle») Foto: Carsten Rehder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa/Carsten Rehder

Wer weiß schon, was er am 12. Juni 2021 getan hat? Gleich mehrere Zeugen bei der Verhandlung gegen einen heute 57 Jahre alten Polizeibeamten vor dem Amtsgericht Trier wissen es genau: Sie haben in einem Garten in Trier-Euren ein Spiel der Fußball-EM gesehen. Das Spiel, in dem der dänische Nationalspieler Christian Eriksen einen Herzstillstand erlitt. Der Fernseher sei normal laut gewesen. Musik sei nicht gespielt worden.