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Trier hat sich am Wochenende kulinarisch-international präsentiert  – beim zweiten Street-Food-Festival in den Kaiserthermen.

Kulinarik-Veranstaltung : So schmeckt die Welt

Trier hat sich am Wochenende kulinarisch-international präsentiert  – beim zweiten Street-Food-Festival in den Kaiserthermen.

Im vergangenen Jahr, bei der ersten Veranstaltung dieser Art, passte das Wetter total, nur die Fläche in den Kaisertermen sei etwas zu klein gewesen, sagt Nathalie Harbig von „tat&drang“. Die Full-Service Event-Agentur aus dem saarländischen Neunkirchen richtete das zweite Trierer Street-Food-Festival aus. Mit der großen Wiesenfläche in den Römerthermen passte diesmal der Ort, nur spielte das teils durchwachsene, launische Wetter mit Regenschauern nicht so wie erwartet und gewünscht mit. Propere Temperaturen herrschten allerdings nur am Freitag. Und trotzdem lockte der Street-Food-Market mit 40 Anbietern und ihrem kulinarischen Angebot die Besucher an. „Wie schmeckt die Welt? Die Vielfalt konnte auf wenigen Metern probiert werden, wozu der Besucher sonst hätte weit reisen müssen – durch ganze Erdteile. Henning Schmidt und Freundin befinden sich noch in der „Entscheidungsphase“, so umwerfend groß ist für die Besucher aus der Eifel das kulinarische Angebot. Gleich nebenan lassen sich Kim und Holly Happen für Happen schmecken: Bei Mini-Pancakes mit Früchten und der Riesenauswahl an Saucen. Übertrieben wäre es zu behaupten, die beiden US-Amerikanerinnen seien aus den Staaten angereist, nur um das Trierer Street-Food-Festival mitzuerleben. Sie waren sowieso an der Mosel, haben beide das Angebot sehr gerne angenommen. Exotische, durch die Bank ungewohnte Düfte ziehen dem Besucher in die Nase. Da wo es sichtbar dampfend köchelt, meint man die ganze Karibik zu riechen. Was probieren wir zuerst? Fürwahr keine leichte Frage, die sich Wolfgang Schmid  samt Anhang aus Wittlich stellen: An einem Stand gibt es „Classic Quebec Poutine“, das kanadische Nationalgericht schlechthin, bestehend aus gröber als üblich  geschnittenen Pommes, Käsestücken und Bratensoße. Die Entscheidung ist gefallen. Michael Metzdorf aus Trierweiler geht nach der Devise vor: Alles probieren wäre schier unmöglich, aber von Vielem etwas, sollte drin sein. Gaumen, was begehrst du mehr: ob süß, sauer oder herzhaft. Alles ist vertreten, auch vegane Speisen.

Veranstalterin Nathalie Harbig: „Gestern am Samstag sind die Leute trotz Dauerregens in Gummistiefeln und mit Regenjacke gekommen. Vom Trierer Publikum „sind wir angenehm überrascht“.