Erziehung: Trier hofft auf den Deutschen Kita-Preis 2020

Erziehung : Trier hofft auf den Deutschen Kita-Preis 2020

Das Bündnis „fidibus – mobile inklusive Familienbildung für alle“ ist unter den 15 Nominierten. Nun gibt es erste Reaktionen.

(red) Die Chancen stehen gut, dass der Deutsche Kita-Preis 2020 nach Trier geht. Denn die Initiative „fidibus – mobile inklusive Familienbildung für alle“ ist jetzt als eines von 15 lokalen Bündnissen für frühe Bildung aus ganz Deutschland für eine Auszeichnung nominiert. Insgesamt hatten sich mehr als 1 500 Kitas und Bündnisse um den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiierten Preis beworben. Zusammen mit den anderen Nominierten kann das Team der Trierer Initiative jetzt auf eine Auszeichnung in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ hoffen: Die erstplatzierte Initiative wird auf der Preisverleihung im Mai nächsten Jahres mit 25 000 Euro prämiert, vier Zweitplatzierte können sich über jeweils 10 000 Euro freuen.

„Schon die Nominierung ist eine wunderbare Wertschätzung und Anerkennung für unsere mobile inklusive pädagogische Arbeit in Kitas und Schulen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg“, erläutert Silvia Willwertz, pädagogische Leiterin des fidibus e.V. „Die Teilnahme am Deutschen Kita-Preis ist Qualitätsmanagement und Ansporn zugleich, unsere vielfältigen Kooperationsprojekte stetig weiterzuentwickeln. Dass sich unser Familienzentrum & Haus der Familie fidibus e.V. unter so vielen Bewerbern hervorgehoben hat, ist bereits ein großartiger Erfolg. Die gute Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg sowie dem Netzwerk Familienbildung erhält mit der Nominierung eine besondere Würdigung.“

Und so geht es für das Bündnis „fidibus – mobile inklusive Familienbildung für alle“ weiter: Das Team darf seine Aktivitäten jetzt in einem Telefoninterview genauer vorstellen. Für den weiteren Auswahlprozess schauen die Organisatoren zum Beispiel darauf, wie die nominierten Initiativen die Bedürfnisse von Kindern in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen oder wie Eltern in den Bündnissen mitwirken können. Außerdem wird beurteilt, inwiefern die ausgewählten Teams aus ihren Erfahrungen lernen und wie sie die Nachbarschaft und die umliegende Region in ihre Arbeit einbeziehen.

Ob das Trierer Bündnis weiterkommt, entscheidet sich Ende des Jahres. Dann werden die Organisatoren zehn Bündnisse verkünden, die ins Finale des Deutschen Kita-Preises einziehen. Diese werden anschließend von den Experten des Deutschen Kita-Preises besucht und begutachtet. Wer auf der Preisverleihung im Mai 2020 in Berlin schließlich eine Trophäe erhalten wird, entscheidet eine unabhängige Jury.

Der Deutsche Kita-Preis wurde 2018 erstmals vergeben. Er ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Gisela-Sdorra-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de

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