Trier im Sucher

TRIER. (red) Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 kann die Fotografische Gesellschaft (FoGe) Trier auf viele Aktivitäten zurückblicken. Insgesamt hat sie 19 Ausstellungen organsiert. 73 Mitglieder sind immer wieder mit der Kamera unterwegs, um aussagestarke Fotos zu machen.

38 von den derzeit 73 Mitgliedern konnte der Vorsitzende Klaus Meis zur Jahreshauptversammlung der Fotografischen Gesellschaft Trier begrüßen. Er bedankte sich bei allen, die ihren Beitrag zu einer rundum positiven Bilanz des abgelaufenen Jahres geleistet haben, um dann bei einzelnen Vereinsmitgliedern für ihr besonderes Engagement. Als Schriftführer Bernd Pulm das Berichtsjahr 2005 noch einmal Revue passieren ließ, wurde deutlich, dass sich nicht nur die Mitgliederzahlen dynamisch entwickelt haben, sondern auch die Aktivitäten. Nach tastenden Anfängen 2000 sei es dem Verein in den sechs Jahren seines Bestehens gelungen, zu einem wichtigen Aktivposten des kulturellen Lebens in Trier zu werden. y Nicht nur die 19 Einzel- und Gruppenausstellungen des Vereins zeigen dies, sondern auch eine Vielzahl anderer Aktivitäten. So stand am Anfang die Jahresausstellung "Trier 2020 - Trier feiert", die sowohl im Rathaus zu sehen war, als auch im Abgeordnetenhaus des Landtags in Mainz und in der Sparkasse Trier. Die Präsentation einer umfassenden Sammlung von Kameras und Dokumenten zur Geschichte des Trierer Kamerawerks Foitzik durch Manfred Helbach im Mai in der Sparkasse zeigte ein wichtiges Stück Trierer Industriegeschichte aus den 50er Jahren. Auch die fotografische Dokumentation der Antikenfestspiele 2005 durch drei Vereinsmitglieder, die seit Oktober 2005 im Theater zu sehen ist, gehört in diese Linie. Nach s'Hertogenbosch war im August 2005 mit Weimar eine weitere Partnerstadt Ziel einer fotografischen Studienreise. Deren Ergebnisse werden zu einer Ausstellung zusammengestellt, die 2006 in Trier und in Weimar gezeigt werden soll. Für September 2006 steht dann Ascoli als nächste Partnerstadt auf dem Exkursionsprogramm. Mit seiner Beteiligung an der Gruppe "G8" vertritt der Verein Trier in einem überregionalen Verbund von Fotoclubs mit tschechischer und polnischer Beteiligung. Bei den regelmäßigen Clubabenden stellten sich unter anderem regionale und überregionale Fotografen vor, sowie heimische Unternehmen der Werbe- , Druck und Medienbranche. So war es auch möglich, junge Menschen für die Fotografie und den Verein anzusprechen. Workshops und Vorträge (unter anderem mit Walter Schels und Harald Mante), interne Fortbildungen (zum Beispiel in Photoshop) und gemeinsame Ausstellungsbesuche ermöglichten neue Kenntnisse und Erfahrungen. Zudem bot das Vereinsleben ein Sommerfest, eine Weihnachtsfeier sowie Tages-Exkursionen und Fotoreisen, unter anderem nach Weimar und Südtirol. Info: www.foto-trier.de

Mehr von Volksfreund