Stadtleben Nach 13 Wochenenden mit vielen Künstlern: Die Bilanz des Festivals „Trier ist Kult(ur)“

Trier · Ein Sommer voller Kleinkunst geht zu Ende. Die City-­Initiative Trier zieht nach ihrem erstmalig organisierten Festival „Trier ist Kult(ur)“ eine positive Bilanz.

 Auch ein Feuerspucker trat bei „Trier ist Kult(ur)“ auf.

Auch ein Feuerspucker trat bei „Trier ist Kult(ur)“ auf.

Foto: Foto: City-Initiative Trier

An 13 Wochenenden, zuletzt Anfang Oktober, gab es insgesamt 63 künstlerische Darbietungen an verschiedenen Spielstätten in der Trierer Innenstadt, und zwar unter freiem Himmel in der Brotstraße, der Simeonstraße und auf dem Kornmarkt. Zum Beispiel waren das Lesungen und Vorführungen, Schauspiel und Tanz, ein Stelldichein regionaler Musiker, aber auch Auftritte von Feuerschluckern, Zauberern und Clowns – also ein buntes Programm, das als „Schaufenster der regionalen Kulturszene“ dienen sollte.

Es habe bei „Trier ist Kult(ur)“ für kulturbegeisterte Passanten immer eine Gelegenheit zum Zuhören, Innehalten oder auch Mitmachen gegeben, so die City-Initiative. Das Festival fand im Rahmen von „KulturLust21 – Trierer Sommer Open Airs“ statt.

Patrick Sterzenbach, Vorsitzender der City-Initiative Trier, erklärt: „Die City-Initiative hat durch ihre vielfältigen Veranstaltungs-Formate wie Märkte, Feste oder auch Modenschauen schon einige ‚Bühnenerfahrung’. Aber die Begleitung eines Kultur-Festivals über fast drei Monate mit solch einer künstlerischen Bandbreite, das war schon eine Herausforderung, die wir gerne angenommen haben. Unser Dank gilt ausdrücklich auch unseren Mitgliedsbetrieben, die uns hinter den Kulissen so tatkräftig unterstützt haben.“

Für die Künstler sollte „Trier ist Kult(ur)“ mehr sein, als nur ihr Können zu zeigen. Die City-­Initiative spricht von einem „Mutmacher für die Kulturschaffenden“ nach der langen Pause, die viele von ihnen zwangsläufig wegen der Corona-­Pandemie einlegen mussten.

Gefördert wurde das Kultur-Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit Mitteln aus dem Programm „Neustart Kultur“ sowie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-­Pfalz und die Stadt Trier.

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