Warenhaus in der Fleischstraße Weshalb der Trierer Kaufhof keinen Käufer findet

Trier · Wie geht es weiter mit der Kaufhof-Immobilie in der Trierer Fleischstraße, wenn das Warenhaus dort Ende August dichtmacht? Aus der augenscheinlich naheliegendsten Lösung wird jedenfalls nichts.

Die Warenhauskette Horten baute in den 1970er-Jahren die markante Immobilie in der Trierer Fleischstraße, in der heute Galeria-Kaufhof zu Hause ist. Die quadratischen Kacheln, aus denen die Fassade etlicher Horten-Warenhäuser dieser Bauzeit bestehen, werden „Horten-Kacheln“ genannt – und galten in den 1970ern als totchic.

Die Warenhauskette Horten baute in den 1970er-Jahren die markante Immobilie in der Trierer Fleischstraße, in der heute Galeria-Kaufhof zu Hause ist. Die quadratischen Kacheln, aus denen die Fassade etlicher Horten-Warenhäuser dieser Bauzeit bestehen, werden „Horten-Kacheln“ genannt – und galten in den 1970ern als totchic.

Foto: Roland Morgen

Die Überraschung war groß Ende April: Nicht der Kaufhof in der völlig überalterten Riesenimmobilie in der vorderen Simeonstraße schließt, sondern die kleinere Schwester im 1970er-Jahre-Bau in der Fleischstraße. Spätestens Ende August sollen dort die Lichter ausgehen. Für die rund 80 Mitarbeiter werden aktuell Sozialpläne aufgestellt: Wer kann eventuell ins Kaufhof-Team Simeonstraße wechseln? Wer hat Chancen in einem möglicherweise branchenfremden Job? Wessen Vertrag wird gegen Abfindung aufgelöst?