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Trier-Nord soll nach innen wachsen

Trier-Nord soll nach innen wachsen

20 Bürger aus Trier-Nord waren der Einladung des Stadtplanungsamts gefolgt, sich über Pläne zur dichteren Bebauung ihres Viertels zu informieren. Die Vorschläge der Stadt stießen auf Akzeptanz. Im Internet soll die Diskussion nun weitergehen.

Trier. Baulücken füllen, Wohnraum schaffen - und dabei alle Neubauten in das bestehende, historisch gewachsene Stadtbild einfügen: Das hat sich das Stadtplanungsamt mit seinem Innenentwicklungskonzept Trier-Nord vorgenommen. Stadtplaner Matthias Schuhmacher hat es bei einer Informationsveranstaltung den Bürgern in Trier-Nord vorgestellt.
Anhand von Übersichtskarten zeigte Schuhmacher Block für Block, auf welchen bisher ungenutzten Flächen künftig Wohnraum entstehen könnte. Auf brachliegendem Gelände oder aufgegebenen Gewerbeflächen hat die Stadtplanung ein Potenzial für bis zu 840 Wohneinheiten entdeckt.
Die Anwohner, die zur Bürgerinformation gekommen waren, nahmen die Visionen für ihr Wohnviertel gelassen auf. Sie thematisierten in der Diskussion mit Eva-Maria Weiß, Leiterin der Abteilung für Stadterneuerung und -sanierung im Planungsamt der Stadt Trier, vor allem den Bedarf an Spielflächen für Kinder und die bereits angespannte Parksituation in vielen Straßen des Stadtteils.
Das Konzept folgt dem Grundsatz: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Das heißt: Bevor die Stadt nach außen wächst, muss das Verdichtungspotenzial des Wohngebietes ausgeschöpft werden. Die Pläne geben vorerst nur die beabsichtigte Richtung an, in die sich das Stadtgebiet entwickeln soll.
Die detaillierten Infos sind ab sofort im Internet einsehbar unter: <%LINK auto="true" href="http://www.trier.de/bauen-wohnen/stadtplanung/bauleitplanung/aktuelle-verfahren/" text="www.trier.de/bauen-wohnen/stadtplanung/bauleitplanung/aktuelle-verfahren/" class="more"%>
Dort können Anwohner Anregungen hinterlassen und so die Entwicklung ihres Wohngebietes aktiv mitgestalten. hebe