Analyse Weniger Parkplätze, mehr Raum für Menschen in Trier!

Trier · Autos, Autos, Autos! Geparkt oder fahrend. Sie prägen das Bild vieler Städte – auch das von Trier. Doch die Politik steuert dagegen an. Wie gut funktioniert das und wo besteht Nachholbedarf?

 Ein schnöder Parkplatz: der Trierer Viehmarkt vor seinem Ausbau. Foto: Willi Bosl/Städtische Denkmalpflege Trier

Ein schnöder Parkplatz: der Trierer Viehmarkt vor seinem Ausbau. Foto: Willi Bosl/Städtische Denkmalpflege Trier

Foto: Willi Bosl/Städtische Denkmalpflege Trier

Je mehr Autos aus der Innenstadt von Trier verbannt werden, desto mehr Aufenthaltsqualität bietet sie. Das ist eigentlich eine Binsenweisheit von Stadtplanern. Doch die aktuelle Situation in der Neustraße, der Einfallstraße von Trier-Süd Richtung Innenstadt, zeigt, wie wahr sie ist. Die Stadt hat dort ein Parkverbot verhängt. Trotzdem stehen dort immer noch oft Autos in der Straße herum. Je geringer der Kontrolldruck des Ordnungsamtes, desto mehr Fahrzeuge werden es. Besonders abends, vor allem am Wochenende, halten sich viele nicht an das Parkverbot. Als noch störender empfinden viele die Autos, die durch die Straße fahren, wenn zugleich Hunderte Fußgänger zwischen den Cafés, Geschäften und Restaurants entlangschlendern. Teilweise wird es dann richtig eng.