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Trier-Ruwer: Bäume und Sträucher statt Beton

Ortsbeirat : Neue Bäume für den Schulhof

Grundschule Ruwer bekommt frisches Grün.

Der Förderverein der Grundschule Ruwer plant für den kleineren Schulhof in der Mitte der Gebäude eine Aufwertung durch mehr Grün. Jüngst wurden im Ortsbeirat die Ideen und bisherigen Absprachen mit der Verwaltung vorgestellt. Die derzeitige Betondecke soll aufgebrochen und zwei Bäume gepflanzt werden. Umlaufend sind auf dem Hof insektenfreundliche Sträucher geplant sowie einige Hochbeete, in denen auch Kräuter für die Schulküche gezogen werden könnten.

Durch ein Förderprogramm des Landesumweltministeriums wäre ein Großteil der entstehenden Kosten abzudecken. Doch hierfür braucht es erst eine Genehmigung des Vorhabens durch die Stadtverwaltung. Diese macht ihre Zustimmung aber von der Einhaltung vorgeschriebener Sicherheitsstandards abhängig – wozu auch die Beauftragung eines Landschaftsarchitekten für die Planung gehört. Um den Förderverein bei den entstehenden Kosten zum Anschub des Projekts zu unterstützen, hat der Ortsbeirat mit einstimmigem Beschluss einen Zuschuss von 7000 Euro aus dem Ortsteilbudget gewährt.

Nachdem die Sperrung in der Longkampstraße nach Monaten aufgehoben wurde, sorgt schon die nächste Baustelle für Unmut in Ruwer und Eitelsbach. Die bereits für Mai angekündigten Arbeiten am Kanalnetz in der Straße „Auf Schwarzfeld“ haben kürzlich begonnen, allerdings mit einigen Änderungen. Ein Durchfahren der Baustelle ist beispielsweise nicht mehr möglich. Die Anwohner erreichen ihre Häuser, aber die Passage nach Eitelsbach ist durch Baufahrzeuge versperrt.

Im Ortsbeirat wurden einige damit verbundene Probleme besprochen. So fehle in Ruwer eine Beschilderung, die rechtzeitig schon in der Rheinstraße auf die Sperrung hinweist. Auch machen sich einige Eltern Sorgen wegen Gefahren auf dem Schulweg entlang der Baustelle. Ortsvorsteherin Monika Thenot berichtete aber, die Baustellenleitung habe zugesagt, dass eine Sicherung eingerichtet wurde. Außerdem seien die Arbeiter angewiesen, gerade in der Zeit kurz vor Schulbeginn und zum Schulschluss auf Kinder zu achten. Ein gefahrloses Passieren zu Fuß sei also möglich.