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Trier, Schweich, Konz und Welschbillig mit zertifizierter Qualität

Trier, Schweich, Konz und Welschbillig mit zertifizierter Qualität

Die vier Sozialstationen des Caritasverbandes in Trier, Schweich, Konz und Welschbillig sind mit dem Qualitätssiegel für Pflege ausgezeichnet worden. Auch die Ausbildung wurde zertifiziert.

Trier. (red) Die gesellschaftlichen Veränderungen im Rahmen der demografischen Entwicklung führen zu einem erhöhten Bedarf an pflegerischen Dienstleistungen, vor allem auch im Bereich der ambulanten Pflege. Vielfältige Veränderungen im Gesundheitswesen, neue pflegewissenschaftliche Erkenntnisse sowie wirtschaftliche Anforderungen machen ein in die Zukunft gerichtetes Management notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung des Caritasverbands Trier. Der Verband hat schon im Jahr 2006 damit begonnen, in seinen Sozialstationen ein Qualitätsmanagementsystem zu etablieren und weiter zu entwickeln. Dies gewährleiste, dass Mitarbeiter hohe Qualitätsstandards in der Pflege und Verwaltung umsetzen und aktiv durch regelmäßige qualitätssichernde Maßnahmen wie interne Audits, Pflegevisiten sowie ein strukturiertes Fehlermanagement am kontinuierlichen Verbesserungsprozess beteiligt sind. So wurden die Voraussetzungen geschaffen, sich einer externen Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008 zu stellen, die durch die Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert aus Frankfurt vorgenommen wurde. Die vier Sozialstationen des Caritasverbandes in Trier, Schweich, Konz und Welschbillig haben nun das Qualitätssiegel. So war die Freude groß als Audit-Leiter Ulrich Seisler das Zertifikat an Caritasdirektorin Sandra Bartmann überreichte. Sie bedankte sich für das große Engagement der Mitarbeiter im Rahmen des umfangreichen Zertifizierungsprozesses. Seisler hob positiv hervor, dass der Bereich der Ausbildung von Pflegefachkräften in das Audit mit aufgenommen wurde. Dies sei angesichts des sich schon abzeichnenden Fachkräftemangels eine wichtige Zukunftsorientierung.

Abteilungsleiterin Margit Lutz lobte die Zusammenarbeit mit proCum Cert und auch die Qualitätsbeauftragte Brigitte Maßem schloss sich dem Lob an und betonte, dass es nun darauf ankomme, die Qualitätsstandards ständig weiter zu entwickeln.