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Technik: Trier spart 550 000 Euro jährlich dank neuer LED-Lampen

Technik : Trier spart 550 000 Euro jährlich dank neuer LED-Lampen

Vorstand und Verwaltung präsentierten außerdem Erkenntnisse über die frisch gegründete Hebammenstation und darüber, wozu die Stadt Facebook nutzen könnte.

 Einsparungen mithilfe von Ökolampen, eine neue Anlaufstelle für Eltern mit Babys und Kommunikationskanäle der Stadt: Auf Anträge der CDU- und der SPD-Fraktion legte der Stadtvorstand in der Sitzung des Trierer Stadtrats am Dienstag neue Fakten auf den Tisch. Ein Überblick:

Straßenbeleuchtung wird günstiger Die Stadtwerke Trier (SWT) haben seit 2016 knapp 4000 Laternen auf energiesparende LED-Lampen umgestellt. Das ist etwas mehr als jede dritte Lampe. Das sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) auf eine SPD-Anfrage.

Die neue Technik verbraucht deutlich weniger Strom, außerdem spare die Stadt durch ein verbessertes Lagersystem und eine Standardisierung der Lampen. Insgesamt seien das derzeit 550 000 Euro pro Jahr. Ein weiterer Vorteil der neuen Lampen sei, dass sie zielgerichteter eingesetzt werden könnten. Sie leuchteten nicht mehr nach oben und kaum noch in die Fenster der Anwohner.

Neue Anlaufstelle für Eltern Kann die Stadt Anreize schaffen, dass mehr Hebammen in Trier praktizieren? Hintergrund einer entsprechenden CDU-Anfrage ist der Hebammenmangel in der Region (der TV berichtete). Bürgermeisterin Elvira Garbes (Grüne) schätzt hier die Einflussmöglichkeiten der Stadt als „eher gering“ ein, verweist aber auf die neue Hebammenzentrale in Trier, die die Stadt mit 10 500 Euro jährlich mitträgt (der TV berichtete ebenfalls).

Die Zentrale hat inzwischen ihren Betrieb in der Trierer Balduinstraße 6 aufgenommen, wie der Träger Pro Familia dem TV mitteilt. Die Hebammen Lina Neitscher und Nicole Keipinger kümmern sich in der von der Stadt Trier, dem Kreis Trier-Saarburg und dem Land getragenen Hebammenzentrale um Mütter und werdende Mütter. Sie bieten Sprechstunden an und vermitteln an andere Experten.

Es gibt eine telefonische Sprechstunde unter der Nummer 0651/46302120. Wer unter www.profamilia.de nach der Beratungsstelle Trier sucht, findet die genauen Telefonsprechstunden. Eltern können auch per E-Mail an hebammenzentrale-trier@profamilia.de Kontakt aufnehmen. Im Februar zieht die Einrichtung in neue Räume, die sich in einer Arztpraxis in der Trierer Südallee 37e befinden.

Die Stadt will Junge über soziale Medien erreichen Laut Stadtsprecher Michael Schmitz bündelt das Presseamt ab Februar Kompetenzen und Equipment ämterübergreifend, um besser Videos produzieren zu können. Auch Theater, Stadtmuseum und andere Einrichtungen der Stadt sollen in das Projekt eingebunden werden. Neben Facebook und Youtube nutzt das Presseamt seit dem 21. Januar das Netzwerk Twitter. Der Kanal heißt @Stadt_Trier.

Um jüngere Bürger zu erreichen, sei die Nutzung von Facebook, Youtube und anderen sozialen Medien wichtig, sagt Schmitz auf SPD-Anfrage. Dabei gehe es nicht nur darum, zu informieren. Mithilfe sozialer Medien könne die Verwaltung auch drängende Themen aufspüren. So können „nicht zuletzt Krisen frühzeitig erkannt werden“, sagte Schmitz