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Trier: Sperrmüll in den Flutgebieten - ART ruft zur Mithilfe auf

Nach Hochwasser : Sperrmüllabfuhr in den Flutgebieten - ART ruft Bürger zu Mithilfe auf

Mit allen verfügbaren Mitarbeitern und Fahrzeugen ist der Abfallzweckverband Trier in der Region unterwegs, um den Sperrmüll abzutransportieren, den die Überschwemmung hinterlassen hat. Insbesondere in Trier-Ehrang bittet der ART die Anwohner um Mithilfe.

Unermüdlich haben die von dem Hochwasser betroffenen Menschen mit Freunden und Bekannten in den vergangenen Tagen ihre Häuser geräumt und geputzt. Möbel, Teppiche, Waschmaschinen und aller möglicher Hausrat, den das Hochwasser zerstört hat, türmen sich an den Straßenrändern.

ART-Direktor Maximilian Monzel: „Wir sind seit Tagen mit allen verfügbaren Kräften in allen betroffenen Gebieten in unserem Zuständigkeitsgebiet unterwegs - aber trotzdem angewiesen auf die Mithilfe der Menschen.“ Seine Bitte: Die Anwohner sollen möglichst vor Ort sein, damit sie mit anpacken können, wenn der ART-Sperrmüllwagen vorbei kommt, um diesen zu beladen. „Es wäre toll, wenn die Menschen dann möglichst auch beim Nachbarn mithelfen, das Sperrgut zu verladen, die Sache ist sonst kaum zu bewältigen für uns beziehungsweise dauert viel länger.“

Außerdem sollen die Menschen ihre Autos so parken, dass die großen ART-Fahrzeuge durchkommen.

In den meisten Ortschaften würde die Sache gut klappen, in Trier-Ehrang wünscht sich der ART mehr Unterstützung von den Anwohnern.

In der Alemannenstraße und der Merowingerstraße in Trier-Ehrang hat die ART zudem einen vorläufigen Umschlagplatz für den Sperrmüll eingerichtet. „Es wäre sehr hilfreich, wenn dort keine Autos parken würden, damit wir mit den LKW rangieren können“, appelliert Monzel an die Anwohner.

Der ART ist nicht nur in Trier und in Trier-Saarburg, sondern auch in den ebenfalls stark vom Hochwasser betroffenen Eifelkreisen und an der Mosel für den Abtransport des Sperrmülls zuständig. In normalen Jahren sammelt die ART in ihrem Zuständigkeitsgebiet durchschnittlich rund 12 000 Tonnen Sperrmüll ein. „In den vergangenen vier Tagen alleine haben wir diesmal allerdings schon 20 000 Kubikmeter in den von der Flut betroffenen Gebieten abgefahren“, berichtet Monzel. Da das Sperrgut noch nicht verpresst sei, könne er zum genauen Gewicht noch nichts sagen. „Aber ich schätze, dass in den etwa 60 betroffenen Gemeinden in unserem Gebiet insgesamt 20 000 bis 25 000 Tonnen zusammenkommen werden in diesen Tagen.“