Stadtbild Nach nur zwei Wochen: Staketenzaun um denkmalgeschütztes Trierer Rathaus wieder weg

Trier · Kaum da, schon wieder weg: Der kleine Staketenzaun rund um den Grünstreifen vor dem Trierer Rathaus ist schon wieder Geschichte. Gemüse und Obst wie in den vergangenen Jahren, wird es auf den Beeten auch nicht mehr geben.

 Zäunchen wechsel dich: Erst vor knapp zwei Wochen setzten Mitarbeiter des Amts StadtRaum rund um den Grünstreifen vor dem Trierer Rathaus einen Staketenzaun, jetzt sind die Pfostenumrandung, die eher an Bullerbü als an ein barockes Denkmal erinnerte, wieder weg.

Zäunchen wechsel dich: Erst vor knapp zwei Wochen setzten Mitarbeiter des Amts StadtRaum rund um den Grünstreifen vor dem Trierer Rathaus einen Staketenzaun, jetzt sind die Pfostenumrandung, die eher an Bullerbü als an ein barockes Denkmal erinnerte, wieder weg.

Foto: Christian Kremer

Wer dieser Tage am altehrwürdigen Trierer Rathaus entlangspaziert, dem fällt vielleicht ein altes Kinderspiel wieder ein – nur mit abgewandeltem Titel, nämlich Zäunchen welchsel dich statt Bäumchen wechsel dich. Denn nur knapp zwei Wochen, nachdem Verwaltungsmitarbeiter dort einen kleinen Zaun gesetzt hatten, ist dieser auch schon wieder verschwunden. Beobachter mit Blick für Architektur hatten sich über das Staketenzäunchen die Haare gerauft: Rohe Holzstöcker, lose verbunden mit Draht und Brettern – das passt vielleicht zu einer Bullerbü-Szenerie oder in Hobbygärten, nicht aber vor das klassizistisch-barocke – und denkmalgeschützte – Augustinerkloster St. Katharina , in dem heute Stadtverwaltung und Rathaus untergebracht sind.