Kühle Getränke und Sandstrand Strandbar Moselperle in Trier feiert Eröffnung

Trier-Nord · Jetzt aber! Saisonstart an der Moselperle am Trierer Flussufer. Jetzt können Sie wieder am Stadtstrand feiern und chillen.

Der erste Moselperle-Gast ist schon da ...

Der erste Moselperle-Gast ist schon da ...

Foto: Trierischer Volksfreund/Veronika Königer

Endlich wieder Beach-Feeling mitten in Trier! Die beliebte Strandbar Moselperle hat einen etwas verspäteten Saisonstart hingelegt. Das hatte natürlich Gründe.

Rein theoretisch hätte das Strandvergnügen am Moselufer beim Nordbad früh im Mai starten können. Das war aber noch nie der Fall. Die Premieresaison 2020 startete, nicht zuletzt wegen Corona, erst im Juli. Die vierte im vergangenen Jahr wegen viel Regen erst Anfang Juni. Und in diesem Jahr schlug das Wetter noch schrägere Kapriolen, so dass Moselperle-Kaptiän Alexander Brittnacher (45) und sein Team einen neuen „Rekord“ verbuchen: „2023 mussten wir drei Anläufe unternehmen, bis wir endlich loslegen konnten. Aktuell haben wir gerade den fünften Versuch gestartet.“

Der soll aber sitzen nach Regen, Hochwasser, schlammigem Untergrund, nochmal Regen und noch mehr Regen und deshalb immer wieder abgeblasener Sandlieferung. Nun sind die rund 400 Tonnen des weißen Quarzsandes aus der Eifel, der das Strandfeeling bringt, da und fein säuberlich auf dem städtischen Freizeitareal verteilt. Die Gastro-Infrastruktur samt Terrassen-Unterbau für die Container steht seit Freitag. Und am Dienstag (25. Juni) wurde der Rest einschließlich Strandkörben und Sonnenschirmen aufgebaut und alles startklar gemacht, sagt Brittnacher. Heute geht es los: „Donnerstag, 27. Juni, 17 Uhr, legen wir los.“

„Moselperle-Fans scharren schon mit den Hufen“

Hoppla, da tritt der Strand-Start ja in Konkurrenz mit dem Altstadtfest (28. bis 30 Juni). „Stimmt“, sagt Brittnacher, aber wir müssen da durch und haben auch keine andere Wahl, dafür aber riesige Lust auf unser Ding. Die Moselperle-Fans scharren ja auch schon mit den Hufen.“ Das „keine andere Wahl haben“ bezieht sich auf eine feste Buchung für den kommenden Samstag. Da lässt die Föhrener Firma IT Haus ihr Sommerfest in der Moselperle steigen – „und wir wollen keinen organisatorischen Kaltstart hinlegen. Deshalb haben unsere Mitarbeitenden anderthalb Tag zum Eingrooven“, erklärt Brittnacher, der bald ebenfalls einen guten Grund zum Feiern hat: Am 10. Juli wird er 46.

Überhaupt haben viele Unternehmen ein Faible zum geselligen Beisammensein der Belegschaft am Moselstrand entwickelt. So haben sich unter anderem die Lebenshilfe und die Caritas angesagt. Das Sommerfest des Klinikum Mutterhauses am 12. Juli, zu dem insgesamt rund 1000 Gäste in der Moselperle erwartet werden, geht in geschlossener Gesellschaft über die Bühne.

 Strand-erfahren: Alexander Brittnacher hat früher auch den City-Beach auf der Dachterrasse des ehemaligen Karstadt-Hauses betrieben.

Strand-erfahren: Alexander Brittnacher hat früher auch den City-Beach auf der Dachterrasse des ehemaligen Karstadt-Hauses betrieben.

Foto: Roland Morgen

Was ist neu? Vor allem die Gastro-Infrastruktur. Brittnacher hat laut eigenen Angaben rund 50.000 Euro investiert., um die Moselperle noch attraktiver zu machen. 20.000 davon gab er für einen von der Firma Peki (Osburg) gefertigten neuen Doppel-Barcontainer aus, der im Zusammenspiel mit dem Imbiss-Container eine größere Getränke- und Speisenauswahl ermöglicht und die Wartezeiten verkürzt. Zwecks Komfortsteigerung bringt Brittnacher kommende Woche auch die Sitze aus der Winterlounge seiner Brasserie „Zur Sim“ von der Porta ans Moselufer. Damit stehen dort rund 500 Sitzplätze zur Verfügung.

Fünfte Moselperle-Saison wird nach Premiere 2020 die kürzeste sein

Am Musikprogramm jenseits bewährter Formate wie After Work Beach (donnerstags ab 17 Uhr) und dem Sonntags-Chillien ab 15 Uhr – jeweils mit DJ – werde noch gearbeitet. Fest steht aber bereits jetzt, dass das ukrainische Duo Nova bei allen Firmenfeiern zum Einsatz kommt.

Ebenfalls fest steht, dass die bevorstehende fünfte Moselperle-Saison die nach der 2020er Premiere kürzeste sein wird. Denn Ende September ist gemäß Vertrag mit der Stadt Schluss.