1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Trier: Wechsel bei der AfD: Für Schröder kommt Doeschl

Stadtrat Trier : Wechsel in der AfD-Fraktion

Simon Schröder, der auf Platz 3 der AfD-Kandidatenliste in den Trierer Stadtrat eingezogen ist, hat sein Mandat niedergelegt. Für ihn soll laut AfD Cornelia Doeschl nachrücken – Schröders Mutter.

Noch bevor der Trierer Stadtrat am Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt, gibt es einen Wechsel in der AfD-Fraktion: Simon Schröder hat sein Mandat „aus privaten Gründen niedergelegt“, teilte Michael Frisch, AfD-Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender, dem TV mit.

Für Schröder rückt laut Frisch Cornelia Doeschl, stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbands, in den Stadtrat nach.

Die Stadtverwaltung bestätigte gegenüber dem TV, dass Schröder sein Mandat niedergelegt habe. Wer für ihn nachrücke, sei allerdings noch offen: Zunächst müsse die bei der Kommunalwahl auf Platz 5 gewählte Elke Pauly gefragt werden, ob sie als Nachrückerin ihr Stadtratsmandat annehme. Erst wenn Pauly dies offiziell per Mitteilung an die Stadtverwaltung ablehne, sei die an Platz 6 gewählte Doeschl an der Reihe.

Das Besondere: Cornelia Doeschl ist die Mutter von Simon Schröder.

Noch vor einer Woche hatte Frisch auf TV-Nachfrage mitgeteilt, dass sich die vierköpfige AfD-Fraktion konstituiert und es keine Änderungen nach der Wahl gegeben habe.

Simon Schröder ist Schriftführer des AfD-Kreisverbands sowie persönlicher Referent von Frisch und hatte die Fraktion in der zurückliegenden Wahlperiode im Dezernatsausschuss III (Kultur, Tourismus, Ordnung, Feuerwehr) vertreten.

Dass er von seinem Mandat zurückgetreten ist, habe „rein persönliche Gründe“, teilte Schröder dem TV am Freitagnachmittag per E-Mail mit. Er bedauere diesen Schritt zutiefst. Im Trierer Stadtrat mitzuarbeiten sei ihm allerdings „leider zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich“.