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Trier will Tufa-Anbau Ende 2021 starten

Kulturzentrum wird erweitert : Trier will Tufa-Anbau Ende 2021 starten

Dezernent Thomas Schmitt hat laut Stadtverwaltung Trier in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses die konkreten Schritte für den geplanten Anbau an das Kulturzentrum Tufa erläutert. Für die ebenfalls geplante Sanierung des Theaters läuft die Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Für den Tufa-Anbau hat das Planungsteam demnach mit seiner Arbeit begonnen. Ende Januar ist ein Gesprächstermin mit Beteiligung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) geplant.

Des Weiteren soll 2021 unter anderem Folgendes geschehen: Der Baubeschluss soll gefasst und weitere Planungsleistungen beauftragt werden. Zudem ist vorgesehen, den Bauantrag einzureichen und die Genehmigung zu bekommen.

Der Baubeginn auf dem ehemaligen Tufatopolis-Gelände ist für Ende des Jahres geplant. Die Kostenschätzung für den Anbau des Großen Saals der Tufa lag Ende 2019 bei etwa 5,82 Millionen Euro. Der Generalplaner lege eine aktualisierte Kostenberechnung zeitnah vor, kündigt die Verwaltung an.

In Sachen Theatersanierung werde aktuell die Wirtschaftlichkeit durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung in Mainz untersucht. Dieses Jahr soll das Vergabeverfahren zur Findung eines Generalplaners durchgeführt und dieser anschließend mit der Erstellung der Haushaltsunterlage Bau beauftragt werden, die für das weitere Verfahren notwendig ist.

Des Weiteren informierte Schmitt den Ausschuss darüber, dass die Trierer Stadtwerke beabsichtigen, auf dem Gelände des Energie- und Technikparks am Grüneberg direkt gegenüber der zur Zeit im Bau befindlichen Theaterwerkstätten ein Gebäude zu errichten, das folgende Einheiten des Trierer Theaters beherbergen soll: drei Probebühnen, Kostümwerkstätten (jeweils mit Nebenräumen) sowie Sozial- und Büroräume für die jeweiligen Abteilungen. Die Gesamtfläche beträgt etwa 1550 Quadratmeter.