1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Trierer Betriebe für nachhaltige Mobilität

Trierer Betriebe für nachhaltige Mobilität

Die Vertreter von sechs Trierer Betrieben und Verwaltungen haben sich zu einem ersten gemeinsamen Workshop über betriebliches Mobilitätsmanagement getroffen. Die Betriebe hatten sich zuvor im bundesweiten Aktionsprogramm "effizient mobil" erfolgreich für eine kostenlose Erstberatung beworben.

Trier. (red) Zu den Betrieben und Behörden beim Programm "effizient mobil" in Trier gehörten neben dem Bischöflichen Generalvikariat als Gastgeber die Trierer Gerichte und die Staatsanwaltschaft, die Agentur für Arbeit, das Auguste-Viktoria-Gymnasium sowie die Unternehmen Japan Tobacco International Germany und Romika Shoes.

Yvonne Russell, Personalentwicklerin des Bistums, hob hervor, dass "das Bistum vor allem zur Wahrung der Schöpfung an der nachhaltigen Mobilität ihrer Beschäftigten interessiert sei". Es gebe aber auch ganz pragmatische Gründe wie eine erhoffte Kostenersparnis und Stressentlastung für die Beschäftigten durch Fahrgemeinschaften.

Öffentliche Verkehrsmittel stärker nutzen



In dem Workshop wurde über Inhalt und Ablauf der in Kürze beginnenden Erstberatungen informiert. Zunächst wird die Verkehrssituation am jeweiligen Standort erfasst. Aus einem Grobkonzept geht hervor, welche Maßnahmen unter welchen Bedingungen am effektivsten sind. So kann die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden. Fahrgemeinschaften bieten Vorteile. Hindernisse für die stärkere Nutzung des Fahrrades auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule können angesprochen und möglichst beseitigt werden.

Die teilnehmenden Betriebe und Verwaltungen werden so bei der Gestaltung des Mitarbeiter-, Kunden- und Schülerverkehrs unterstützt. Die Erstberatungen übernimmt das Büro für Mobilitätsberatung und Moderation.

In dem vom Bundesumweltministerium und der Deutschen Energie-Agentur GmbH geförderten Aktionsprogramm "effizient mobil" werden neben den Erstberatungen bundesweit 15 regionale Netzwerke rund um das Thema Mobilitätsmanagement aufgebaut. Die Region Trier ist eine dieser Modellregionen. "Die Stadt Trier begrüßt und unterstützt das Engagement der sechs Kandidaten", sagte Johannes Weinand, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik.

Wer sich für eine Mobilitätsberatung für seinen Betrieb interessiert, kann sich per Mail unter info@bmm-trier.de an den regionalen Koordinator Maik Scharnweber wenden.