Trierer Bischof Ackermann bittet um Unterstützung

Aktion : Trierer Bischof Ackermann bittet um Unterstützung

 Junge Menschen in ärmeren Ländern in ihren Hoffnungen, Plänen und Ideen unterstützen: Das möchte das katholische Hilfswerk Misereor mit seiner Fastenaktion unter dem Leitwort „Mach was draus: sei Zukunft!

Bischof Stephan Ackermann hat gemeinsam mit den anderen deutschen Bischöfen zur Unterstützung der aktuellen Fastenaktion aufgerufen, die gemeinsam mit der Kirche in El Salvador organisiert wird.

„Im mittelamerikanischen El Salvador ist es nicht leicht, an eine gute Zukunft zu glauben. Es herrschen Armut und Gewalt. Gerade junge Menschen finden keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, schreibt der Trierer Bischof in seinem Spendenaufruf, der in allen Gottesdiensten im Bistum verlesen wurde. Der Ertrag der Kollekte am 7. April sei ausschließlich für Misereor bestimmt.

Das Hilfswerk fördere in El Salvador und vielen anderen Ländern der Welt Projekte, die Jugendliche wieder Vertrauen in die Zukunft fassen ließen. So bieten etwa Misereor-Projektpartner in San Salvador Jugendlichen neue Lebensperspektiven durch Jugendräume und Spiel- und Lernangebote. Durch Bauprojekte entstanden 1700 Wohnungen und Häuser, die viele Familien dazu bewegten, nicht auszuwandern.

„Die jungen Leute werden so zu Botschaftern einer besseren, friedlichen Welt“, schreibt Ackermann weiter. „Gestalten auch Sie am Sonntag Zukunft - durch Ihr Gebet, Ihre Aktion in der Gemeinde, durch Ihre Gabe bei der Misereor-Kollekte“, ruft er die Gläubigen auf.

Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor wurde 1958 gegründet. Zurzeit fördert Misereor rund 3300 Projekte in rund 95 Ländern, vor allem in Asien, Ozeanien, Afrika und Lateinamerika.

Weitere Informationen zur
Fastenaktion von Misereor gibt es im Internet auf der Seite www.misereor.de/mitmachen/fastenaktion

(red)
Mehr von Volksfreund