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Trierer Hafen verliert an Bedeutung im Land - Güterumschlag sinkt 2012

FOTO: phormat.de/Eike Dubois
Trier. Die rheinland-pfälzischen Binnenhäfen ziehen für das Jahr 2012 eine positive Bilanz. Das Güteraufkommen stieg insgesamt. Der Trierer Binnenhafen hatte im vergangenen Jahr jedoch das Nachsehen, da der Gesamtumschlag sank. Redaktion

Die rheinland-pfälzischen Binnenhäfen haben im Jahr 2012 im Vergleich zu 2011 mehr Güter umgeschlagen. Insgesamt verzeichnen die Häfen eine Steigerung von 1,7 Prozent. Das Statistische Landesamt in Bad Ems teilte am Montag mit, dass der Transport um 368.000 Tonnen gestiegen ist und somit bei 23 Millionen Tonnen im Jahr 2012 lag.

Die negativen Prognosen des vergangenen Herbstes bezüglich des Trierer Binnenhafen haben sich jedoch bestätigt. Er muss ein Minus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Aufgrund dieser Zahlen liegt der Anteil Triers am am landesweiten Güterumschlag nur noch bei 4,5 Prozent. Im Gegensatz zum Empfang stieg der Versand von Gütern, was jedoch beim Gesamtumschlag 2012 nicht zu einer Steigerung führte. Dies hängt unter anderem mit der Insolvenz des Stahlwerks und der sinkenden Nachfrage an Öl zusammen (der TV berichtete).